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Kompaktlexikon der Biologie: Hartlaubgehölze

Hartlaubgehölze, Sklerophylle, Pflanzen mit steifen, ledrigen, meist immergrünen Blättern. Die an trocken-heiße Sommer und milde Winter angepassten Pflanzen haben ihre Hauptvegetationszeit im Frühjahr. Durch die ledrigen Blätter schützen sie sich in den längeren Trockenperioden vor zu hohen Wasserverlusten. Manchmal sind die Blätter auch nadelartig oder stark behaart. Zu den H. gehören z.B. Lorbeer (Laurus nobilis), Myrte (Myrtus communis; Myrtaceae), Olivenbaum (Olea europaea) und Steineiche (Quercus ilex).

H. findet man hauptsächlich im Mittelmeerraum, im westlichen Nord- und Südamerika (Kalifornien, Mittel-Chile), in Südafrika (Kapland) und in Südaustralien. Die Hartlaubzone des Mittelmeergebietes wird als Macchie bezeichnet, diejenige Nordamerikas als Chaparral. Der Fynbos ist eine macchienartige Strauchformation in der Vegetation des Kaplandes (Capensis). Eine weitere Formation, die von H. dominiert wird, ist die Garigue, im östlichen Mittelmeer auch Phrygana genannt.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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