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Kompaktlexikon der Biologie: Hermaphroditismus

Hermaphroditismus, Zwittrigkeit, Zwittertum, 1) Zoologie: bei Tieren die Bildung von männlichen und weiblichen Gameten im selben Organismus. Dies kann sowohl gleichzeitig (Simultanzwitter), als auch zeitlich zueinander versetzt (konsekutive Zwitter) erfolgen, wobei die männlichen Geschlechtsorgane zuerst aktiv sein können (Protandrie oder Proterandrie), oder zunächst weibliche Gameten gebildet werden (Protogynie). H. tritt z.B. bei bestimmten Schnecken, Krebsen und Ringelwürmern auf. Die gelegentlich auftretenden Fälle von Pseudohermaphroditismus sind jedoch i.d.R. unfruchtbar.

2) Botanik: Bei Samenpflanzen Bez. für die Bildung fertiler Fruchtblätter und fertiler Staubblätter in derselben Blüte (Zwitterblüte).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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