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Kompaktlexikon der Biologie: Histone

Histone, eine Gruppe von basischen Proteinen, die in den Nucleosomen der Chromosomen mit der DNA assoziiert sind. H. enthalten einen hohen Anteil an den basischen Aminosäuren Lysin und Arginin, die zur festen Bindung der Proteine an das negativ geladene Zucker-Phosphat-Rückgrat der DNA führt. (Desoxyribonucleinsäure). Der oktamere Histonkern eines Nucleosoms wird durch H. gebildet, die in vier Klassen eingeteilt werden können ( vgl. Tab. ) . Je zwei H. aus jeder Klasse sind in einem Nucleosom vorhanden. In ihrer Aminosäuresequenz zählen die H. zu den am stärksten konservierten Proteinen bei Eukaryoten überhaupt. So wurden z.B. zwischen dem Histon H4 von Erbse und Rind lediglich zwei Unterschiede gefunden. Bis vor kurzem galten H. als ein Merkmal der Eucyte, doch wurden auch bei Archaebakterien histonähnliche Proteine nachgewiesen.



Histone: Histone

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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