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Kompaktlexikon der Biologie: Homocystein

Homocystein, Abbauprodukt und gleichzeitig Vorstufe der Aminosäure Methionin, das aus H. durch Methylierung entsteht. Diese Methylierung ist abhängig von Cobalamin (Vitamin B12 als Coenzym der Homocystein-Methyl-Transferase), so dass bei Mangel an Cobalamin oder an Folsäure (Tetrahydrofolsäure ist der Methylgruppendonator) ein erhöhter H.-Spiegel im Blut vorliegt. Dies ist insofern von Bedeutung, als H. heute als eine der Ursachen für die Entstehung der Arteriosklerose diskutiert wird, indem es u.a. über Förderung der Sekretion von Wachstumsfaktoren und damit der Zellproliferation der glatten Gefäßmuskulatur zu den für die Arteriosklerose typischen Gefäßveränderungen beiträgt.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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