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Kompaktlexikon der Biologie: Humboldt, Friedrich Heinrich Alexander Freiherr von

Humboldt, Friedrich Heinrich Alexander Freiherr von, deutscher Naturforscher, *14.9.1769 Berlin, †6.5.1859 Berlin; H. war einer der bedeutendsten und vielseitigsten Naturforscher. Er suchte die Natur als Ganzes zu erfassen und zu beschreiben. Auf seinen zahlreichen Reisen sammelte er riesige Mengen botanischen und geologischen Materials, z.B. umfasste seine Sammlung am Lebensende ca. 60000 Pflanzen. Mit seinen zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten wurde er zum Mitbegründer der Geologie, der Tier- und Pflanzengeografie (dieser Begriff wurde 1805 von ihm geprägt) sowie der Klimatologie und der modernen länderkundlichen Darstellung. Neben zahlreichen geologischen, geografischen und physikalischen Arbeiten beschrieb er u.a. auch die Herstellung und Wirkung von Curare und fand die Existenz von Harnsäure in Guano. Angeregt durch Arbeiten von L. Galvani, untersuchte er elektrische Erscheinungen an Nerven und Muskeln.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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