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Kompaktlexikon der Biologie: Hydrophilidae

Hydrophilidae, Wasserkäfer, Kolbenwasserkäfer, zu den Polyphaga gehörende Fam. der Käfer mit rund 1700 Arten, davon in Mitteleuropa 75. Wasserkäfer leben in Gewässern, an Gewässerrändern, in frischem Dung oder in faulenden Pflanzenresten und fressen vor allem Detritus. Die Larven größerer Arten leben räuberisch. Der schwarze Große Kolbenwasserkäfer (Hydrous piceus) ist mit bis zu 47 mm Länge die größte Art der H. Das Weibchen betreibt Brutfürsorge, indem es seine Eier auf Blättern in einen Gespinstkokon einspinnt, der mit einem Schlot zur Belüftung versehen ist. Er steht unter Naturschutz.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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