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Kompaktlexikon der Biologie: Hylidae

Hylidae, Laubfrösche, Fam. der Froschlurche (Anura) mit über 600 Arten, die außer der Gatt. Hyla, in der Neuen Welt verbreitet sind. H. sind oft baumlebend und haben Haftscheiben an Fingern und Zehen. Die Gestalt ist bei den einzelnen Taxa sehr unterschiedlich, die Grundfärbung ist meist gelb, grün oder braun. Die meisten Arten legen ihre Eier im Wasser ab, einige betreiben Brutpflege. Bei einigen Arten findet die Entwicklung auf dem Rücken, im Brutbeutel oder in Waben statt. Die Gatt. Hyla ist die artenreichste Gatt. der H. mit Verbreitung in Neuguinea, Australien und Europa. Bekanntester Vertreter bei uns ist der Europäische Laubfrosch (Hyla arborea), der in fast ganz Europa verbreitet ist. Die Oberseite ist meist grün und von der weißlichen Unterseite durch ein schwarzes Band abgesetzt. Er steht unter Naturschutz, da seine Bestände durch Lebensraumzerstörung vom Aussterben bedroht sind.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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