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Kompaktlexikon der Biologie: Hypophysenhormone

Hypophysenhormone, Sammelbez. für alle in der Hypophyse gebildeten bzw. freigesetzten Hormone. Die Adenohypophyse, der endokrine Teil der Hypophyse, produziert vier glandotrope Hormone, welche die Synthese und Ausschüttung der Hormone anderer, untergeordneter Drüsen stimulieren. Thyreotropin (TSH) reguliert die Schilddrüsenhormone, adrenocorticotropes Hormon (ACTH) wirkt auf die Nebennierenrinde und Follikel stimulierendes Hormon (FSH) sowie luteinisierendes Hormon (LH) wirken auf die Keimdrüsen (Gonaden). Weitere, von der Adenohypophyse gebildete Hormone sind das somatotrope Hormon (ein Wachstumshormon), Prolactin (PRL), Melanocyten stimulierendes Hormon (MSH) und die Endorphine.

Die als Neurohämalorgan fungierende Neurohypophyse speichert und sezerniert die vom Hypothalamus sezernierten Hormone Oxytocin und Adiuretin.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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