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Kompaktlexikon der Biologie: Iguanidae

Iguanidae, Leguane, mit rund 650 Arten in etwa 50 Gatt. die größte Echsenfam. der Neuen Welt und nur zwei Arten auf Madagaskar bzw. den polynesischen Inseln. Ihre Körperlänge variiert von 10 cm bis 2 m, die Beine sind gut entwickelt, und der Schwanz ist meist mehr als körperlang. Die Zähne stehen seitlich am Kieferrand und sind bei Pflanzenfressern mehrkronig. Die meisten Arten ernähren sich von tierischer Kost. Einige Arten (z.B. der Gatt. Anolis) zeigen eine ausgeprägte Fähigkeit zum Farbwechsel. Bei vielen Arten sind Helme, Kehlanhänge oder Kämme ausgebildet. Die meisten Arten leben auf Bäumen, so z.B. der als Terrarientier beliebte, bis 1,8 m lange Grüne Leguan (Iguana iguana, der von Mexiko bis Mittelbrasilien verbreitet ist) und die Basilisken (Gatt. Basiliscus), die im trop. Amerika leben; die Männchen haben einen aufrichtbaren Hautlappen an Kopf und Rücken. Auf den Galápagos-Inseln kommen die in Erdhöhlen lebende Gatt. Drusenköpfe (Conolophus) mit zwei Pflanzen fressenden Arten vor, sowie die Meerechse (Amblyrhynchos cristatus) mit mehreren Unterarten, die im tiefen Wasser nach Algen taucht.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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