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Kompaktlexikon der Biologie: Jerne, Nils Kaj

Jerne, Nils Kaj, dän. Biochemiker und Immunologe, *23.12.1911 London, †7.10.1994 Castillon-du-Gard; ab 1960 Prof. in Genf, 1962-65 in Pittsburgh (Pennsylvania), 1966 – 69 Direktor des Paul-Ehrlich-Instituts in Frankfurt a.M., 1970 – 80 des Instituts für Immunologie in Basel. Von J. stammen grundlegende theoretische Arbeiten über das Immunsystem, insbesondere über die Klonselektionstheorie und das inzwischen experimentell verifizierte Postulat, dass somatische Mutationen und Rekombinationen Grundlage für die Diversität der Immunglobuline sind. 1984 erhielt er zusammen mit G.J.F. Köhler und C. Milstein für seine grundlegenden Leistungen auf dem Gebiet der Immunologie und das Erkennen des Prinzips der monoklonalen Antikörper den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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