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Kompaktlexikon der Biologie: Kiefer

Kiefer, 1) Botanik: Pinus, Gatt. der Pinaceae mit ca. 100 Arten. Die Gemeine K., Waldkiefer oder Föhre, Pinus sylvestris (Abb. Pinaceae), hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet im nördlichen gemäßigten Eurasien. Sie liefert Terpentin, Teer und Pech; ihr weiches Holz ist sehr dauerhaft und wird vielfältig verwendet. Im Mittelmeergebiet sind die Aleppokiefer, Pinus halepensis, und die Pinie, Pinus pinea, beheimatet.

2) Anatomie: Mandibula, bei wirbellosen Tieren harte, aus Cuticula oder anorganischer Substanz bestehende Strukturen, die der Nahrungsaufnahme dienen. Bei den Gliederfüßern sind die K. umgebildete Extremitäten (Mundgliedmaßen), Seeigel (Echinoida) besitzen als kalkiges K.-Gerüst die Laterne des Aristoteles. Bei den Wirbeltieren gehört der K. zum knöchernen Anteil des Gesichtsschädels (Schädel) und stammt als Kieferbogen (Mandibularbogen) stammesgeschichtlich von einem oder zwei Paaren der vorderen Kiemenbögen ab.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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