Direkt zum Inhalt

Kompaktlexikon der Biologie: Klapperschlangen

Klapperschlangen, Crotalus, Gatt. der Grubenottern (Viperidae) mit etwa 27 Arten (Länge 40 – 250 cm), die überwiegend in trockenen Regionen Nordamerikas verbreitet sind. K. sind meist graubraun mit dunklem rautenförmigem Muster. Typisch und namengebend ist die Schwanzklapper, die aus mehreren Horntüten besteht, die ineinander greifen und gegeneinander frei beweglich sind. Sie erzeugen bei schnellem Vibrieren ein schwirrendes Warngeräusch. Die Schwanzklapper wird mit jeder Häutung um eine weitere Horntüte verlängert. K. ernähren sich von Säugetieren und Vögeln. Sie sind nachtaktiv. Ihr Gift, das für den Menschen tödlich sein kann, enthält vor allem Blutgifte, das Gift einer Art, des südamerikanischen Cascavals (Crotalus durissus) enthält zusätzlich noch Nervengifte.

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

Partnerinhalte