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Kompaktlexikon der Biologie: Klimaregeln

Klimaregeln, Regeln für das klimabeeinflusste Auftreten gleichgerichteter morphologisch-physiologischer Unterschiede zwischen nah verwandten Tierrassen oder -arten. Neben Regeln für die Körpergröße (Bergmann-Regel) und die Körperproportionen (Allen-Regel) bestehen u.a. auch Gesetzmäßigkeiten für die Behaarung, das Herzgewicht und die Färbung. So sind die Dichte und Länge des Haarkleides von Säugern in Gebieten wärmeren Klimas reduziert (Rensch'sche Haarregel). Bei Warmblütern nimmt zum kalten Klima hin das relative Herzgewicht zu (Herzgewichtsregel oder Hesse-Regel). Dies erklärt sich aus den erhöhten Anforderungen an Stoffwechsel und Blutkreislauf. Tiere sind im feucht-warmen Milieu dunkler gefärbt, da hier die Bildung von Eumelanin begünstigt wird (Färbungsregel oder Gloger-Regel).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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