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Kompaktlexikon der Biologie: Lichtkompensationspunkt

Lichtkompensationspunkt, derjenige Punkt einer so genannten Lichteffektkurve, die die Fotosyntheserate in Abhängigkeit von der Beleuchtungsstärke darstellt, an dem die fotosynthetische CO2-Fixierung die durch mitochondriale Atmung entstandene CO2-Produktion ausgleicht. Die Nettofotosynthese und die Gaswechselrate des Kohlenstoffdioxids sind demnach gleich null. Zwischen Lichtpflanzen mit einem L. von 10 – 20 µmol Quanten m-2s-1 und Schattenpflanzen, deren L. bei 1 – 5 µmol Quanten m-2 s-1 liegt, bestehen dabei deutliche Unterschiede. Sie kommen zustande, weil bei Schattenpflanzen die mitochondriale Respiration äußerst niedrig ist. Der L. des im Wasser lebenden Phytoplanktons wird i.d.R. in einer Tiefe erreicht, in die nicht mehr als 1 % des an der Wasseroberfläche vorhandenen Lichtes vordringt („Kompensationstiefe“).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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