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Kompaktlexikon der Biologie: Loricifera

Loricifera, den Nemathelminthes zugeordnete Gruppe winziger (80-400 μm) Metazoa, die aus bis zu 10000 winzigen Zellen aufgebaut sein sollen. Die 80 bisher bekannten Arten leben in Sand und Schlick der Meere vom Litoral bis in die Tiefsee. Der Körper gliedert sich in ein ein- und ausstülpbares Introvert, das den Mund und ringförmig angeordnete Skaliden, zarte Körperfortsätze mit sensorischer Funktion, trägt. Der sackförmige Rumpf ist von einem Panzer aus längs verlaufenden Platten und Furchen umgeben (Lorica). Introvert mit Skaliden deuten auf eine enge Verwandtschaft zu den Priapulida und den Kinorhyncha hin.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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