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Kompaktlexikon der Biologie: Macroscelidea

Macroscelidea, Rüsselspringer, Ord. der Säugetiere mit 15 Arten in einer Fam., die lange Zeit zu den Insektenfressern (Insectivora) gestellt wurden. M. sind in weiten Teilen Afrikas verbreitet. Die 9 bis 30 cm großen M. sind eine sehr alte Tiergruppe, die als „lebende Fossilien“ angesehen werden. Sie haben eine lange bewegliche Nase, große Augen und Ohren. Ihre Beine sind lang und insbesondere die Hinterbeine, auf denen sich die meisten M. hüpfend fortbewegen, sind kräftig entwickelt. Das Fell ist grau bis rötlich, der Schwanz lang und rattenartig. Rüsselspringer ernähren sich überwiegend von Wirbellosen sowie wenig pflanzlicher Kost. Sie sind tag- oder dämmerungsaktiv. Zu den M. gehören die Unterfam. Rüsselhündchen (Rhynchocyoninae) mit drei Arten und die Elefantenspitzmäuse (Macroscelidinae) mit zwölf Arten.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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