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Kompaktlexikon der Biologie: Mesoderm

Mesoderm, das bei allen Bilateria bzw. triploblastischen Eumetazoa ausgebildete mittlere der drei Keimblätter, aus dem Muskulatur und Skelett, Bindegewebe, Blutzellen sowie innere Organe wie Nieren und Herz hervorgehen. Es bildet um fast alle Organe Bindegewebshäute und unter der Epidermis oft eine Lederhaut. Außerdem bilden sich im M. die Gonaden der Bilateria. Das M. der Wirbeltiere ist im dorsalen Bereich in beiderseits der Chorda liegende Segmente (Somite) gegliedert, während es ventral ungegliedert bleibt. Segmentale Abschnitte, die mesodermale Anteile der Haut mit Hautknochen bilden, werden Dermatome genannt, die jeweils darunter liegende, zum jeweiligen Segment gehörende Muskulatur Myotom. Die Zellen in der Umgebung des Neuralrohrs werden Sklerotome genannt, sie bilden die Wirbelsäule.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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