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Kompaktlexikon der Biologie: Micellen

Micellen, Mizellen, Molekülaggregate, die häufig spontan entstehen, wenn Substanzen, die hydrophobe und hydrophile Gruppen besitzen (so genannte grenzflächenaktive oder amphiphile Substanzen) aufgelöst werden. So neigen z.B. Seifen beim Lösen in Wasser zur M.-Bildung, aber auch Proteine, Steroide sowie biologische Lipidmembranen. Diese neigen zur Bildung kugelförmiger Doppelschichten, die als Liposom bezeichnet werden. Die M.-Bildung wird als ein wichtiger Prozess bei der Entstehung des Lebens angesehen. (Evolution)

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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