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Kompaktlexikon der Biologie: Milchsäure

Milchsäure, CH3–CHOH–COOH eine aliphatische, optisch aktive Hydroxysäure, die in Pflanzen, besonders in Keimlingen, weit verbreitet ist. Das Salz (Lactat) der rechts drehenden L-M. ist das Endprodukt der anaerob verlaufenden Glykolyse und Ausgangsprodukt für die Gluconeogenese. Durch verstärkten Glykogenabbau im arbeitenden Muskel erhöht sich der M.-Spiegel im Blut von 5 mg % auf 100 mg %. In der sich anschließenden Erholungsphase wird der größte Teil der M. wieder zum Ausbau von Glykogen genutzt. Bei verschiedenen mikrobiellen Gärungsformen entsteht häufig DL-Milchsäure (Milchsäurebakterien, Milchsäuregärung)

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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