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Kompaktlexikon der Biologie: Monooxygenasen

Monooxygenasen, mischfunktionelle Oxygenasen, zu den Oxidoreduktasen gehörende, NADP+-abhängige Enzyme, die ein Sauerstoffatom des O2-Moleküls in das Substrat als Hydroxylgruppe einbauen, während das andere Sauerstoffatom zu Wasser reduziert wird. Die synonyme Bez. mischfunktionelle Oxygenasen bezieht sich auf diese doppelte Funktion, d.h. Oxidation des Substrats und Reduktion von Sauerstoff. Die von den M. katalysierte Hydroxylierung erfordert die Aktivierung des Sauerstoffs. Die an der Synthese der Steroidhormone und Gallensäuren beteiligten M. verwenden dafür Cytochrom P450, das als letztes Glied einer Elektronentransportkette in den Mitochondrien der Nebennierenrinde und in Lebermikrosomen lokalisiert ist. Der Mensch besitzt mehr als 100 Gene für M. mit unterschiedlichen Substratspezifitäten. Die Wirkungsdauer vieler Medikamente ist davon abhängig, wie schnell sie durch P450-Enzyme inaktiviert werden.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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