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Kompaktlexikon der Biologie: Mucopolysaccharide

Mucopolysaccharide, zu den Heteroglykanen gehörende Polysaccharide des tierischen Bindegewebes. Saure M. bestehen aus einem acetylierten Hexosamin (N-Acetyl-Glucosamin oder N-Acetyl-Galactosamin) und einer Uronsäure (meist Glucuronsäure, manchmal Iduronsäure), die eine charakteristische, sich wiederholende Disaccharideinheit aufbauen. Die sich wiederholende Struktur des Polymers enthält alternierende 1→4- und 1→3-Bindungen. Viele Polysaccharide enthalten außerdem Sulfat. Beispiele sind Hyaluronsäure, Chondroitinsulfat und Heparin. Einige Blutgruppensubstanzen und bakterielle Polysaccharide sind ebenfalls M. Bei Tieren fungieren die M. als stützende und schützende Materialien sowie als Gleitmittel. Die Synthese der M. geht aus von UDP-N-Acetyl-Hexosamin und UDP-Uronsäure. Die Sulfatisierung dieser Polysaccharide erfolgt mittels Adenosin-3'-phosphat-5'-phosphosulfat unmittelbar nach Verlängerung der Zuckerkette. Die Synthese findet im endoplasmatischen Retikulum statt.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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