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Kompaktlexikon der Biologie: Nicotin

Nicotin, Hauptvertreter einer Gruppe von Pyridinalkaloiden, die bevorzugt in der Tabakpflanze (Nicotiana) vorkommen (Nicotiana-Alkaloide). N. ist in allen Teilen der Tabakpflanze enthalten; es wird in den Wurzeln der Pflanze gebildet und in die oberirdischen Pflanzenteile transportiert. N. ist physiologisch sehr vielseitig, kann aber aufgrund seiner Giftigkeit therapeutisch kaum angewandt werden. In kleinen Dosen wirkt N. erregend auf die Ganglien des vegetativen Nervensystems und fördert die Freisetzung von Adrenalin. Es ist das am weitesten verbreitete Suchtmittel (Alkaloide, Rauchen).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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