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Kompaktlexikon der Biologie: Osmolarität

Osmolarität, Konzentration osmotisch wirksamer Substanzen pro Liter Lösung. Die Einheit für die Osmolarität ist osmol/l. Im Unterschied zur Molarität muss bei der Osmolarität nicht die Konzentration einer chemisch einheitlichen Substanz betrachtet werden, sondern es kann die Gesamtkonzentration chemisch unterschiedlicher, osmotisch wirksamer Substanzen angegeben werden. Die Osmolalität ist die Konzentration osmotisch wirksamer Substanzen pro 1000 g Lösung, ihre Einheit ist osmol/kg. Die O. ist ein Maß für die osmotische Konzentration von Lösungen. Zwei Lösungen, die dieselbe Anzahl von gelösten Teilchen enthalten, sind isoosmotisch (entsprechend: bei höherer Teilchenzahl hyperosmotisch, bei geringerer Zahl hypoosmotisch). Isoton(isch) dagegen ist eine Lösung, in der eine Zelle oder ein Organismus sein Volumen nicht verändert; entsprechend schrumpfen eine hyperton(isch)e Zelle oder ein hypertoner Organismus durch Wasserausstrom, und hypoton(ische) Zellen oder Organismen schwellen durch Wassereinstrom an. (Osmoregulation, Osmose)

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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