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Kompaktlexikon der Biologie: Otter

Otter, Lutrinae, Unterfam. der Marderartigen (Fam. Mustelidae) mit 17 Arten, die nahezu weltweit verbreitet sind. O. sind sehr gut an das Leben im Wasser angepasst; so sind Ohren und Nase unter Wasser verschließbar, die Pfoten tragen Schwimmhäute zwischen den Zehen und das Fell ist sehr dicht, weich und glänzend sowie wasserundurchlässig. O. ernähren sich von Wassertieren, die sie tauchend und schwimmend erbeuten. Infolge starker Bejagung (wegen des als Pelz geschätzten Fells) sowie Lebensraumzerstörung und Gewässerverschmutzung, auf die O. sehr empfindlich reagieren, sind ihre Bestände in vielen Regionen stark bedroht, mancherorts bereits ausgerottet. Bekannteste Art bei uns ist der in ganz Eurasien verbreitete, jedoch vielerorts bereits ausgerottete, Fischotter (Lutra lutra). Er ist bis 85 cm körperlang, hat ein braunes Fell, oft mit weißem Kehlfleck. Er gräbt seinen Bau, dessen Eingang unter dem Wasserspiegel liegt, in Uferböschungen. Der Fischotter ist in Deutschland geschützt. (Meerotter)

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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