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Kompaktlexikon der Biologie: Paarungssysteme

Paarungssysteme, Fortpflanzungssysteme, Bez. für die jeweils arttypische Anzahl der Paarungspartner für einen Teil oder eine ganze Brutsaison oder sogar ein ganzes Leben lang. P. werden folgendermaßen eingeteilt: 1) Monogamie (Einehe, Dauerehe), ein Männchen paart und bindet sich mit einem Weibchen. 2) Polygynie (Vielweiberei), ein Männchen verpaart sich mit mehreren Weibchen simultan oder sukzessiv. Die elterliche Fürsorge wird dabei meist von den Weibchen übernommen. 3) Polyandrie (Vielmännerei), ein Weibchen paart sich mit mehreren Männchen gleichzeitig oder sukzessiv. In diesem Fall sind die Männchen überwiegend für die Brutpflege zuständig. 4) Promiskuität oder Polygamie, beide Geschlechter paaren sich mehrfach und mit verschiedenen Partnern und beide Geschlechter können an der Brutpflege beteiligt sein.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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