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Kompaktlexikon der Biologie: Papilionidae

Papilionidae, Ritterfalter, Edelfalter, mit Ausnahme der Arktis weltweit, vor allem tropisch verbreitete Tagfalterfamilie mittelgroßer bis sehr großer Falter (Spannweite 30 – 250 mm), etwa 600 Arten, in Mitteleuropa fünf. Die Ritterfalter haben u.a. folgende Merkmale gemeinsam: Falter mit drei voll ausgebildeten Beinpaaren mit einem Klauenpaar am Fuß, Vorderbeine mit blattartiger Erweiterung auf der Tibia; Innenrand der Hinterflügel konkav erweitert. Die Eier sind rund und werden meist einzeln abgelegt, die Raupen haben häufig, insbesondere bei tropischen Arten, Augenzeichnungen auf dem Thorax. Die P. gehören zu den auffälligsten und buntesten Schmetterlingen. Einheimische Arten sind: der Schwalbenschwanz (Papilio machaon; Spannweite 34 – 45 mm), der in fast ganz Europa, Nordamerika und den gemäßigten Breiten Asiens bis in 2000 m Höhe vorkommt, der gleich große Segelfalter (Iphiclides podalirius), der in Eurasien südlich des 51. Breitengrads beheimatet ist, und der in Deutschland geschützte, bis 50 mm spannende Apollofalter (Parnassius apollo).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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