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Kompaktlexikon der Biologie: Peitschenwurm

Peitschenwurm, Trichuris trichiura, zu den Adenophorea gestellte Art der Fadenwürmer (Nematoda), die vor allem in feuchtwarmen Regionen als Parasit des Menschen vorkommt. Die Adulttiere sind in die Wand insbesondere des Blinddarms eingebohrt und ernähren sich von enzymatisch aufgelöstem Gewebe. Die Weibchen legen nach der Kopulation 3000 bis 4000 Eier, die mit dem Kot ins Freie gelangen und über mit den Eiern verunreinigte Nahrung wieder aufgenommen werden. Das erste Jugendstadium schlüpft im Dünndarm, lebt dort etwa zehn Tage und wandert dann Richtung Dickdarm, wo es sich in die Schleimhaut einbohrt. Bei starkem Befall sind die Symptome ähnlich denen einer Blinddarmentzündung.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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