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Kompaktlexikon der Biologie: Peptidhormone

Peptidhormone, Gruppe von Hormonen, die als charakteristisches Strukturmerkmal die Peptidbindung enthalten, also Oligopeptide, Polypeptide und Proteine sind. Das kleinste P. ist das aus nur drei Aminosäuren aufgebaute Thyroliberin. Andere P. wie z.B. Follikel stimulierendes Hormon, luteinisierendes Hormon, Choriongonadotropin und Thyreotropin sind hochmolekulare Glykoproteine. P. werden vom Hypothalamus, der Hypophyse, der Bauchspeicheldrüse, der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse sowie während der Schwangerschaft von der Placenta sezerniert. Neben diesen glandulären P. sind die aglandulären P. (Gewebshormone) ebenso bedeutungsvoll wie die Neurohormone. Die Synthese der P. erfolgt meist aus höhermolekularen Vorstufen, den Prä-Pro-Hormonen; aus diesen entstehen nach Abspaltung einer Signalsequenz die Pro-Hormone, die erst nach weiterer proteolytischer Modifizierung zu den biologisch aktiven P. werden. Die Wirkungsvermittlung der P. erfolgt über Rezeptoren in der Zellmembran (Signaltransduktion).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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