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Kompaktlexikon der Biologie: Pleuronectiformes

Pleuronectiformes, Plattfische, Ord. der Knochenfische mit rund 520 Arten, die als Adulttiere asymmetrisch gebaut sind und einseitig dem Substrat aufliegen. Die Plattfische sind als Larven noch symmetrisch. Im Laufe der Entwicklung wandert ein Auge auf die andere Körperseite, bei manchen Arten dreht sich auch das Maul; außerdem kann eine Brustflosse verkümmern. Die blinde Körperseite ist meist heller als diejenige mit den zwei Augen. Die P. leben überwiegend in kälteren Meeren und sind z.T. begehrte Speisefische. Zu den weltweit verbreiteten Butten (Fam. Bothidae), deren Augen auf der linken Seite liegen, gehört u.a. der Heilbutt (Hippoglossus hippoglossus) als größter Plattfisch. Begehrte Speisefische sind außerdem die zur Fam. Pleuronectidae zählenden Arten Scholle (Pleuronectes platessa), Kliesche (Limanda limanda), Flunder (Platichthys flesus) und Steinbutt (Scophthalmus maximus), sowie die zur Fam. Soleidae gehörende Seezunge (Solea solea).

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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