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Kompaktlexikon der Biologie: Proboscidea

Proboscidea, Rüsseltiere, seit dem Tertiär bekannte Ord. großer, landlebender Säugetiere mit stämmigen Säulenbeinen. Die Evolution der Rüsseltiere erfolgte in Afrika. Vor ca. 25 Millionen Jahren begannen Rüsseltiere nach Europa und Asien vorzudringen, später auch nach Nordamerika; im Pleistozän gab es Rüsseltiere auch in Südamerika und Südostasien. In ihrer Evolution zeigen die Rüsseltiere eine Tendenz zur Größenzunahme, die von einer Längenzunahme der Stoßzähne und des Rüssels begleitet wird. Von den einst artenreichen und weitverbreiteten Rüsseltieren haben nur die Elefanten mit drei Arten in zwei Gatt. bis heute überdauert. Ausgestorbene Vertreter der P. sind u.a. die Mammute und die Mastodonten.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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