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Kompaktlexikon der Biologie: Putrescin

Putrescin, Tetramethylendiamin, 1,4-Diaminobutan, chemische Formel H2N–(CH2)4–NH2, ein biogenes Diamin, das durch bakterielle Decarboxylierung von Ornithin entsteht. P. hat einen unangenehmen Geruch und entsteht z.B. in faulenden Eiweißstoffen. Es zeigt die typischen Reaktionen der primären Amine. Seine Ausscheidung im Harn ist bei Vorliegen einer Krebserkrankung erhöht. Durch Verknüpfung mit Cytostatika wird P. zur Herstellung selektiv wirkender Cytostatika eingesetzt. Technisch dient es als Zwischenprodukt bei der Herstellung einer Reihe von Produkten, so u.a. von Pflanzenschutzmitteln.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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