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Kompaktlexikon der Biologie: Raphidae

Raphidae, Dronten, Drontevögel, Fam. flugunfähiger, ausgestorbener Vögel von Schwanengröße, die zu den Taubenvögeln (Columbiformes) gehören. Sie lebten mit drei Arten auf Inseln bei Madagaskar, wo sie ab 1680 bis spätestens zum Beginn des 19. Jh. durch jagende Seefahrer sowie durch eingebürgerte Ratten und Schweine, welche die Bodennester plünderten, ausgerottet wurden. Der lange, kräftige Schnabel diente bei der Nahrungssuche zum Zerkleinern von harten Früchten und Gehäuseschnecken. Bekannteste Art ist die Dronte (Dodo, Raphus cucullatus), die auf Mauritius lebte.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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