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Kompaktlexikon der Biologie: Ruzicka, Leopold

Ružička, Leopold, schweizer. Chemiker kroatischer Herkunft, *13.9.1887 Vukovar (Kroatien), †26.9.1976 Mammern (Thurgau); ab 1926 Prof. in Utrecht, ab 1929 in Zürich. R. klärte die Zusammensetzung des Insektizids Pyrethrin auf, synthetisierte vielgliedrige alizyklische Ketone, wie Muscon und Zibeton und arbeitete ferner über Isoprenoide und Polyterpene. Er formulierte die Isoprenregel, welche die Strukturaufklärung vieler kompliziert aufgebauter Naturstoffe (z.B.eder Steroide) ermöglichte, synthetisierte das männliche Sexualhormon Androsteron (aus Cholesterin) und ermittelte 1933/34 dessen Konstitution, gefolgt von einer Teilsynthese des Testosterons. R. erhielt 1939 mit A.F.J. Butenandt den Nobelpreis für Chemie.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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