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Kompaktlexikon der Biologie: Salicaceae

Salicaceae, Weidengewächse, zu den Rosopsida gehörende, vor allem in der nördlichen gemäßigten und der subarktischen Zone beheimatete Pflanzenfam. mit über 400 Arten, die ausschließlich aus verholzten Bäumen und Sträuchern besteht. Charakteristisch sind die eingeschlechtlichen, in kätzchenartigen Blütenständen stehenden Blüten, die keine Blütenhülle besitzen und zweihäusig verteilt sind (Zweihäusigkeit). Die Frucht ist eine Kapsel mit kleinen endospermlosen und langhaarigen, klebrigen Samen. Die zwei Hauptgatt. der Fam. sind die Pappeln (Populus) und die Weiden (Salix). Die schnellwüchsige Zitterpappel (Populus tremula) und die verbreitet vorkommende Silberpappel (Populus alba) sind häufig in Auwaldgesellschaften vertreten. Die ökologisch sehr anpassungsfähige Gatt. Salix hat mit der einheimischen Korbweide (Salix viminalis) auch wirtschaftliche Bedeutung. ( vgl. Abb. )



Salicaceae: a Korbweide (Salix viminalis), b Schwarzpappel (Populus nigra)

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Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
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Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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