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Kompaktlexikon der Biologie: Schwefeldioxid

Schwefeldioxid, chemische Formel SO2, farbloses, stechend riechendes, zum Husten reizendes Gas, das bei der Verbrennung von Schwefel und insbesondere in großen Mengen von schwefelhaltigen fossilen Brennstoffen, wie Erdöl und Kohle entsteht. Es hat daher große Bedeutung als Luft verunreinigender Schadstoff. Schwefeldioxid-Emissionen, tragen erheblich zur Versauerung bei und schädigen damit die empfindlichen Ökosysteme (Gewässerversauerung, saurer Regen, Waldsterben). Sie können zudem zu schweren Schäden an Gebäuden und bei Personen mit Atemwegserkrankungen zu ernsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Mit Beschluss der dritten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes im Oktober 2001 wurde die EU-Richtlinie über eine Verringerung des Schwefelgehalts bestimmter flüssiger Kraft- oder Brennstoffe in deutsches Recht umgesetzt. Danach werden die Schwefelgrenzwerte für schweres Heizöl ab 2003 verschärft und für leichtes Heizöl ab 2008 halbiert.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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