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Kompaktlexikon der Biologie: sommergrüner Laubwald

sommergrüner Laubwald, stellt die Klimaxgesellschaft in humiden, kühl-gemäßigten, ozeanisch beeinflussten Klimaten dar und ist demnach verbreitet in West- und Mitteleuropa, Teilen Ostasiens und Nordamerikas. Ein weiteres Klimakennzeichen ist eine ca. vier- bis fünfmonatige Vegetationsperiode, die sich mit einer kalten Winterperiode, in der das Pflanzenwachstum unterbrochen wird und die Bäume ihr Laub abwerfen, abwechselt. So kommt es zur Entstehung einer Laubstreuschicht, unter der die mit Humusstoffen angereicherte fruchtbare Verwitterungsschicht des Bodens liegt. Charakteristische Bodentypen sind die Braunerden. Der s.L. weist eine deutliche Schichtung aus Hochbaumschicht und niederer Baumschicht, Strauch- und Krautschicht auf. Der größte Teil der s.L. Mitteleuropas wird von Baumarten der Gattungen Buche , Hainbuche, Eiche, Linde, Ulme, Ahorn und Esche geprägt, wobei Buchen- und Buchenmischwälder vorherrschend sind.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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