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Kompaktlexikon der Biologie: Spermiogramm

Spermiogramm, Spermatogramm, das durch biochemische und mikroskopische Untersuchung des Spermas gewonnene Ergebnis. Ein S. wird i.d.R. bei Verdacht auf Unfruchtbarkeit (Sterilität) des Mannes erstellt. Das nach mindestens fünf Tagen Enthaltsamkeit durch Masturbation gewonnene Sperma wird dabei auf Menge, Farbe, Geruch, Viskosität, pH-Wert, Anzahl der Spermien pro Milliliter, Beweglichkeit und Gestalt der Spermien sowie Prozentsatz missgebildeter und unreifer Spermien und Inhaltsstoffe, die für eine erfolgreiche Befruchtung notwendig sind, untersucht. Auf diese Weise lässt sich feststellen ob tatsächlich eine Unfruchtbarkeit vorliegt und worin genau die Ursache liegt. Weitere Erkenntnisse werden durch einen so genannten Postkoitaltest gewonnen, bei dem der Cervikalschleim der Frau nach dem Geschlechtsverkehr untersucht wird.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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