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Kompaktlexikon der Biologie: Trisomie

Trisomie, eine Form der Aneuploidie, die sich bei diploiden Organismen dadurch bemerkbar macht, dass ein Chromosom dreifach vorhanden ist; die T. stellt somit den Fall der Hyperploidie dar. Beim Menschen sind mehrere autosomale T. bekannt, welche die Chromosomen 13, 18 und 21 (Trisomie 21, Down-Syndrom) betreffen (Erbkrankheiten). Bei einigen Pflanzenarten sind eine ganze Reihe von trisomen Formen bekannt. Beim Stechapfel (Datura stramonium, Fam. Solanaceae) führen die verschiedenen Formen zu charakteristischen Formen der Früchte, anhand derer sich ableiten lässt, welches Chromosom dreifach vorliegt. ( vgl. Abb. )



Trisomie: Unterschiedliche Fruchtformen beim Stechapfel Datura stramonium bei Vorliegen jeweils unterschiedlicher Trisomien. Das zusätzlich vorhandene Chromosom ist angegeben. Die engl. Bez. beziehen sich auf jeweils charakteristische Merkmale (aus Hagemann, R.: Allgemeine Genetik, 1999)

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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