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Kompaktlexikon der Biologie: Uexküll, Jakob Johann

Uexküll, Jakob Johann, Baron von, baltischer Zoologe, *8.9.1864 Gut Keblas (Estland), †25.7.1944 Capri; nach Arbeiten am Physiologischen Institut in Heidelberg (1892 – 1909) und an der Zoologischen Station in Neapel, von 1925 – 44 Prof. in Hamburg, wo er das Institut für Umweltforschung einrichtete. U. wurde vor allem bekannt als Begründer der Umweltforschung. Er definierte in seiner Umwelttheorie den Begriff „Funktionskreis“ als Wechselbeziehung bestimmter Organe und Verhaltensweisen eines Tieres zu Teilen seiner Umgebung. 1921 prägte U. die Begriffe „Umwelt“ (aus naturwissenschaftlicher Sicht), „Merkwelt“ und „Wirkwelt“.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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