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Lexikon der Biologie: Humanethologie

ESSAY

Irenäus Eibl-Eibesfeldt

Humanethologie

Humanethologie, die Verhaltensbiologie des Menschen, ist eine Zweigdisziplin der Ethologie, deren Fragestellung, theoretische Ausrichtung und Methodik sie in die Verhaltenswissenschaften vom Menschen einbringt. Sie ist mit anderen Verhaltenswissenschaften des Menschen vernetzt und integriert deren Methodik und Fragestellung in einer gesamtbiologischen Schau, die sowohl nach den unmittelbaren Ursachen eines Verhaltens forscht (Verhaltensphysiologie) als auch nach dessen Beitrag zur Überlebenstüchtigkeit (Adaptationswert, inclusive fitness). Sie fragt daher nach den Aufgaben (Funktionen) eines Verhaltens und damit nach den Selektionsdrucken, denen es seinen Ursprung in Stammes- und Kulturgeschichte verdankt (Selektionstheorie; Darwinismus, Evolutionstheorie, Selektion). Sie bringt so evolutionistische Fragestellungen auch in die Kulturwissenschaften ein.
Angepaßtheit kann das Ergebnis stammesgeschichtlicher, kulturgeschichtlicher und individualgeschichtlicher Entwicklung sein (Anlage-Umwelt-Diskussion). Zur Klärung ihrer Herkunft dient die Erforschung der normalen Entwicklung (Ontogenese; Embryonalentwicklung, Fetalentwicklung) sowie der von Kindern (kindliche Entwicklung), die normal sowie unter definierten Bedingungen des Erfahrungsentzugs (Deprivationssyndrom) heranwachsen, wie das bei blind (Blindheit), taub oder taub und blind Geborenen der Fall ist (Taubblindheit). Darüber hinaus ist auch der Kulturenvergleich (Kulturethologie) von großer Bedeutung. Da in verschiedenen Kulturen (Kultur) recht unterschiedliche Erziehungsziele (Erziehung) vorliegen, können sie wie Experimente ausgewertet werden. Es zeigt sich, daß manches erzieherisch leicht modifizierbar ist, anderes dagegen der erzieherischen Beeinflussung Widerstand entgegensetzt. Diese unterschiedliche Modifikabilität (Modifikation) weist auf angeborene Verhaltensdispositionen (angeborene Verhaltensweisen; angeboren) hin, die – wenn ihnen keine Erziehung entgegensteht – sich auch durchsetzen.
Der Artenvergleich deckt ferner Verwandtschaftsähnlichkeiten auf und läßt im Falle phyletischer Homologien (phyletische Evolution) auch den Werdegang z.B. von Ausdrucksbewegungen (Ausdrucksverhalten) im Prozeß der stammesgeschichtlichen Ritualisierung aus Vorläufern nachvollziehen. Kinder und Schimpansen, die mit ihresgleichen spielen, signalisieren Spiel-Bereitschaft (Spielen) durch das Spielgesicht (auch entspanntes „Mund-offen-Gesicht“ genannt). Diese Gesichtsausdrücke ähneln einander bei Schimpanse und Mensch so weitgehend, daß junge Schimpansen und Menschenkinder sogar miteinander spielen können, da sie einander verstehen ( vgl. Abb. 1 ). Unter Anwendung der Homologiekriterien und Einbeziehung anderer Affenarten (Makaken, Meerkatzen) wies J. van Hooff (1971) Homologie nach, und da selbst taub und blind geborene Kinder diesen Ausdruck zeigen ( vgl. Abb. 2 ), liegt zweifellos phyletische Homologie vor. Bei Menschen gibt es ja auch Traditionshomologien (Wickler, 1967), wie die Sprachforschung eindrucksvoll belegt (Verhaltenshomologie). Viele der Ähnlichkeiten zwischen stammesgeschichtlicher und kultureller Ritualisierung sind Ergebnis ähnlicher Anforderungen seitens der Umwelt und damit im gleichen Sinne wirkender Selektionsdrucke (Analogie, Konvergenz, Prinzipähnlichkeit; Wickler, 1967). So müssen visuelle Signale einprägsam und zugleich unverwechselbar sein. Dies gilt für Ausdrucksbewegungen ebenso wie für Farbsignale (Farbe). Bewegungen werden im Dienste der Signalgebung vereinfacht, sie werden oft rhythmisch wiederholt, und ihre Bewegungsamplitude wird übertrieben (z.B. Putzertanz [Auslöser, Putzsymbiose], Stechschritt des preußischen Parademarsches). Auch bei Farbsignalen wird Einprägsamkeit durch Vereinfachung erreicht. Wie dies mit der Forderung nach Eindeutigkeit gelöst wurde, zeigen die bunten Signale vieler Korallenfische. Sie werden oft mit den bunten Fahnen der verschiedenen Nationen verglichen. Beim Kulturenvergleich stößt man schließlich auf Ähnlichkeiten, die auf ein allen Menschen gemeinsames System von Betragensregeln zurückzuführen sind (s.u.).
Die Aussage „homolog“ oder „analog“ (konvergent) bezieht sich immer nur auf eine bestimmte Ebene des Vergleichens. Mit der Evolution der Junge-betreuenden Brutpflege entwickelten sich bei Vögeln und Säugern wahrscheinlich unabhängig voneinander Verhaltensweisen der elterlichen Betreuung (Füttern, Säugen, Säubern [Putzen], Verteidigung der Jungen; elterliche Fürsorge). Diesen Verhaltensweisen liegen motivierende Systeme zugrunde. Ferner entwickeln sich Signale der Verständigung zwischen Eltern und Jungen (z.B. Signale, über die Junge Betreuung auslösen) als auch Signale, an denen Eltern und Junge einander erkennen. Bei vielen Arten entwickelte sich ferner die Fähigkeit zu individualisierter Bindung zwischen Mutter (Eltern) und Nachwuchs (Eltern-Kind-Beziehung, Mutter-Kind-Bindung). Die Bindung zwischen Mutterschaf und Lamm erfolgt in einer kurzen, sensiblen Phase unter dem Einfluß von Oxytocin. Es kommt zu einer prägungsähnlichen Festlegung (Prägung) auf Stimme und Geruch. Diese Brutpflege-Anpassungen wurden im weiteren Verlauf der Evolution bei Vögeln und Säugern unabhängig voneinander in den Dienst der Partnerbindung gestellt (Werben [Werberepertoire, Werbeverhalten], Paarzusammenhalt [Paarbindung], Gruppenbindung). Sie waren dazu gewissermaßen prädestiniert, die Selektion konnte an ihnen ansetzen (Präadaptation).
So entwickelte sich aus dem Brutpflegefüttern vieler Vögel das Balzfüttern und das davon abgeleitete Schnäbeln ( vgl. Abb. 3 ), das auch nach der Paarbildung als gewissermaßen „zärtlicher“ Gestus Partnerbindungen bekräftigt. Schimpanse und Mensch füttern Säuglinge und Kleinkinder oft Mund zu Mund. Beide Arten benützen dieses Verhalten in der zum Kuß abgewandelten Form bei Grußbegegnungen ( vgl. Abb. 4 , vgl. Abb. 5 ; Begrüßungsverhalten, Grußverhalten). Beim Menschen erfährt der Kuß dabei nach dem Grad der Intimität kulturell verschiedenartige Ausgestaltung (Wangenkuß, Handkuß). Das zärtliche Küssen von Kindern ist weltweit verbreitet. In Bezug auf das Schnäbeln bei Vögeln handelt es sich beim Kuß um eine analoge Entwicklung. Das Kußfüttern des Schimpansen dürfte dem des Menschen als Verwandtschaftsähnlichkeit (Homologie) auszulegen sein.
Der Tier-Mensch-Vergleich wird heute noch von vielen abgelehnt. Man spricht von unzulässigen Analogieschlüssen (Analogieforschung), als wären nur Homologien interessant. Dabei gibt gerade die Konvergenzforschung Aufschluß über verwandtschaftsunabhängige und damit allgemein gültige Konstruktionsgesetze (Wickler, 1967). Auch hört man oft, Ethologen würden vom Tier auf den Menschen schließen. Demgegenüber betonen die Ethologen, daß sie aus dem Studium tierischen Verhaltens Hypothesen entwickeln, die zum besseren Verständnis menschlichen Verhaltens beitragen können, die aber durch Forschung am Menschen auf ihre Tragfähigkeit geprüft werden müssen.
Erkenntnistheoretische Basis der Humanethologie sind der kritische Realismus und die moderne Evolutionstheorie. Bereits C.R. Darwin (1872) wies auf Universalien in der menschlichen Mimik hin, ferner auf Homologien einiger Gesichtsausdrücke (Gesicht) von Schimpanse und Mensch.
Während die Evolutionstheorie, soweit sie die körperliche Entwicklung des Menschen betrifft, schnell akzeptiert wurde, hatte man damit, das angeborene Verhalten betreffend, in einigen Richtungen der Psychologie, Soziologie und Geisteswissenschaften Schwierigkeiten. Vertreter des klassischen Behaviorismus und des kulturellen Relativismus meinten sogar, dem Menschen wäre außer einigen Reflexen des Neugeborenen (Frühkindliche Reflexe) nichts angeboren, obgleich es offensichtlich ist, daß man keinerlei Lernprogramm ersinnen könnte, mit dessen Hilfe es gelänge, einer Person eine Gefühlsregung wie die der Liebe, des Hasses (Haß), der Angst oder der Trauer beizubringen. Wir gehen davon aus, daß andere wie wir selbst empfinden – eine Annahme, die sich auch im Umgang mit Menschen anderer Kulturen bewährt. Emotionen bestimmen unser Verhalten bis in die differenziertesten kulturellen Bereiche von Poesie und Drama.
Die klassischen Behavioristen glaubten, im bedingten Reflex (Pawlow [I.P.], 1927) den Baustein des Verhaltens entdeckt zu haben, aus dem sie über Konditionierungsprozesse (Konditionierung) alle komplexeren Verhaltensweisen aufbauen könnten. Das als unerforschlich geltende, subjektive Erleben klammerten sie aus den Betrachtungen aus. Sie beschränkten sich bewußt darauf, nur „input“ und „output“ zu registrieren; was hingegen in der „black box“ (Black-box-Verfahren) passierte, interessierte sie nicht. Mittlerweile macht die Erforschung der Hirnchemie (Neurochemie) des menschlichen Gefühlslebens rasante Fortschritte (Panksepp [J.], 1998). Der Glaube an eine beliebige Konditionierbarkeit des Menschen (Skinner [B.F.], 1938, Watson [J.B.], 1919) entsprach der in Rußland und den USA verbreiteten Ideologie des 20. Jahrhunderts, die den Menschen nach ihren Vorstellungen formen wollte und „Angeborenes“ ablehnte, weil sie es für unabänderlich hielt. Biologen sehen sich in diesem Zusammenhang bis heute oft mit dem Vorwurf eines „biologischen Determinismus“ beschuldigt, obgleich die Humanethologie die Sonderstellung des Menschen als „Kulturwesen von Natur“ und damit auch seine große Anpassungsfähigkeit durch Lernen hervorhebt. Als einziges Wesen kann der Mensch wort-sprachlich Kenntnisse und Fähigkeiten tradieren (Sprache, Tradition) – eine Voraussetzung für seine hochentwickelte Werkzeugkultur (Werkzeuggebrauch). Er kann ferner über Vergangenes reden, sich Zukünftiges vergegenwärtigen und lebt somit nicht nur in der Gegenwart. Da wir Handlungsfolgen voraussehend abzuschätzen vermögen und uns dementsprechend Ziele setzen können, sind wir verpflichtet, ein generationenübergreifendes Überlebensethos zu entwickeln, das künftiger Generationen gedenkt. Empathie und vernunftbegründete Moral befähigen den Menschen dazu (Bioethik, Evolutionäre Ethik). Der Mensch ist damit für den Biologen das erste von der Evolution in die Selbstverantwortung entlassene Wesen (Eibl-Eibesfeldt [I.], 1999).
Solcher Zielsetzung stehen allerdings andere Verhaltensdispositionen entgegen, wie die Programmierung auf den Wettlauf im Jetzt („Falle des Kurzzeitdenkens“) in Verbindung mit dem Machtstreben. Problemanlagen wie diese müssen wir zur Kenntnis nehmen, wenn wir uns nicht weiterhin blind der Selektion unterwerfen wollen (Eibl-Eibesfeldt, 1998). Gegenwärtig folgen viele Manager den von Hayek'schen Thesen von der Selbstorganisation des Marktes (Hayek, 1977, 1979). Sie nehmen sich dabei die Natur zum Vorbild und übersehen, daß diese keine Moral kennt (naturalistischer Fehlschluß). Man kann sicherlich viel aus ihr lernen, aber auch, wie man es nicht machen soll (Wickler, 1981). Aus dem So-Sein folgt nicht notwendigerweise ein Sollen.
Bisweilen hört man den Vorwurf, die Biologen würden die menschliche Entscheidungsfreiheit leugnen. Soweit dies die Fähigkeit betrifft, zwischen verschiedenen Handlungsalternativen zu erwägen, tun sie das keineswegs. Aber in die „freien“ Entscheidungsprozesse gehen persönliche Erfahrungen, kulturell aufgeprägte ethische und ästhetische Forderungen (Ethik, Ästhetik) und nicht zuletzt die jeweilige affektive Gestimmtheit (Affekt, Affekthandlung) einer Person ein. Die Entscheidungsfreiheit ist also keineswegs beliebig. Rationalität und Emotionalität stehen dabei oft im Widerstreit. In der Fähigkeit, den affektiven Bereich vorübergehend abzukoppeln, um von Zorn und Eifer entlastet überlegen zu können, unterscheiden sich die Personen. Vorläufer dieser Leistung beobachten wir im Spiel Höherer Säugetiere. Mit der Entwicklung der Willkürmotorik und Werkzeugintelligenz erreichte sie beim Menschen einen hohen Perfektionsgrad (Eibl-Eibesfeldt, 1996). Das Wort „Objektivität“ nimmt darauf Bezug.
Zu den Wegbereitern einer Verhaltensbiologie des Menschen gehört der Psychologe W. James (1890), der einen fast modernen Instinktbegriff (Instinkt) verwendete. In Deutschland setzte E. Haeckel (1904) I. Kant eine „biologische Erkenntnistheorie“ entgegen und erklärte dessen „a priori“ als phylogenetisches „a posteriori“ (Erkenntnistheorie und Biologie). Die entscheidende Wende führte K. Lorenz (1935, 1943, 1992) herbei, der die Instinktforschung auf eine empirische Basis stellte und das dynamische Instinktkonzept sowie die Konzepte Schlüsselreiz, Auslöser, angeborener auslösender Mechanismus, Erbkoordination und Instinkthandlung entwickelte. In der Prägung entdeckte er eine angeborene Lerndisposition von außerordentlicher Bedeutung. Er zeigte ferner auf, in welcher Weise seine am Tier gemachten Entdeckungen zum besseren Verständnis menschlichen Verhaltens beitragen können (Lorenz, 1943). Angestoßen durch seine Arbeiten entwickelte J. Bowlby (1969) in England seine „Biologische-Attachment-Theorie“, die wiederum zu einer Reihe von Arbeiten auf dem Gebiet der Kinderethologie (McGrew, 1972) führte. 1963 veröffentlichte K. Lorenz seine Studie über die Aggression, die heftige Diskussionen auslöste. Man unterstellte ihm, mit dem Hinweis auf das Angeborene die Aggression als etwas Unabwendbares auszugeben und damit zu entschuldigen. Um dem entgegenzuwirken, wies Eibl-Eibesfeldt in „Liebe und Haß“ (1970) auf die natürlichen Gegenspieler der Aggression hin. Seine Untersuchungen an taub und blind Geborenen hatten zuvor ergeben, daß es sich bei den mimischen Ausdrucksbewegungen Lachen, Weinen, Lächeln und Ärgermiene um Erbkoordinationen handelt ( vgl. Abb. 6 ). Mit einer von H. Hass entwickelten und in Zusammenarbeit mit ihm erprobten Spiegelobjektiv-Methode der unaufdringlichen Filmaufnahme (Eibl-Eibesfeldt und Hass, 1967) gelang es, Universalien wie den Augengruß zu entdecken ( vgl. Abb. 7 ). Ein kulturenvergleichendes Dokumentationsprogramm belegt viele weitere kulturenübergreifende Übereinstimmungen im menschlichen Sozialverhalten (Eibl-Eibesfeldt, 1984 und 1997; Eibl-Eibesfeldt, Schiefenhövel und Heeschen, 1989; traditionale Kulturen). Unter anderem werden viele der sozialen Interaktionen wie Grußrituale zwar kulturell auf höchst unterschiedliche Weise ausgestaltet, dies findet aber innerhalb eines Systems universaler Regeln statt – gewissermaßen gemäß einer ihnen zugrunde liegenden Grammatik menschlichen Sozialverhaltens ( vgl. Abb. 8 , vgl. Abb. 9 ). Diese elementaren Interaktionsstrategien (Geschenketausch [Geschenkritual], Selbstdarstellung, Beschwichtigung usw.) können sogar sprachlich abgehandelt werden (Etholinguistik). Wie immer sie ablaufen, sie folgen stets der gleichen Etikette. Eine Methode der Selbstdarstellung erfolgt z.B. durch Präsentieren des sozialen Beziehungsnetzes einer Person. Yanomami-Männer, die einander besuchen, zeigen sich gegenseitig die Pfeilspitzen, die andere Personen ihnen gaben. Sie erzählen dabei, von wem sie die Spitzen erhielten. Je mehr „Beziehungen“ einer aufweisen kann, desto höher sein Ansehen. In unserer Kultur erfüllen die Visitenkarten, das Gästebuch und das Namen-Nennen die gleiche Funktion. In der „Biologie des menschlichen Verhaltens“ (Eibl-Eibesfeldt, 1984) werden zahlreiche Vernetzungen mit den Nachbardisziplinen Psychologie, Soziologie, Psychiatrie, Völkerkunde, Linguistik, Ethik, Kunstwissenschaften, Rechtswissenschaften und politische Wissenschaften aufgezeigt (Alexander, 1987; Eibl-Eibesfeldt und Hass, 1985; Eibl-Eibesfeldt und Sütterlin, 1992; Hof, 1996; Pöppel, Bullinger und Haertel, 2000).
Zunehmend bemüht sich auch die ethologische, von W.D. Hamilton (1964), E.O. Wilson (1975) und R.L. Trivers (1971) begründete Soziobiologie um ein evolutionistisches Verständnis menschlichen Verhaltens. In Kosten-Nutzen-Berechnungen (Kosten-Nutzen-Analyse) ermitteln sie den Beitrag einer Anpassung zur Gesamteignung (inclusive fitness). Bei Tieren hat dies zu aussagekräftigen Experimenten und Feldbeobachtungen geführt, beim Menschen zu aufschlußreichen Auswertungen vorhandenen Archivmaterials (Voland, 1993), seltener jedoch zu neuer Datenerhebung und häufig zu recht spekulativen Aussagen.
Die Humanethologie widmet sich zunehmend der Erforschung kultureller Phänomene. Es gilt dabei auch die Anpassungsschwierigkeiten des Menschen an die Großgesellschaft, die Großstadt und die technische Zivilisation zu verstehen (Stadtökologie). Unser Erfolg bescherte uns eine Umwelt, die keineswegs mehr derjenigen entspricht, in der sich unsere Emotionalität und andere stammesgeschichtlichen „Vorprogrammierungen“ entwickelten, wie das vom Dominanzstreben (Dominanz) motivierte, auf den Wettlauf im Jetzt programmierte archaische Konkurrenzverhalten (Konkurrenz). Hier gilt es, zur Erhaltung des inneren und äußeren Friedens durch Erziehung und Gesetzgebung zivilisierend zu wirken. Dazu müssen aber Phänomene wie unsere Indoktrinierbarkeit, die Bereitschaft zur kollektiven Aggression, Xenophobie, Symbolidentifikation und Ethnizität (Ethnozentrismus) erst einmal verstanden werden. Es gilt, Dispositionen aufzudecken, die in bestimmten Situationen als „Problemanlagen“ die notwendige Anpassung an die technisch zivilisierte Massengesellschaft erschweren, und jene zu erkennen, die sich dafür als nützlich erweisen. Schließlich sind jene Bedürfnisse zu erforschen, die eine politische Führung berücksichtigen muß, wenn sie sich für das Wohlbefinden der sich ihr anvertrauenden Bevölkerung interessiert. In Wien wurde 1991 das „Ludwig Boltzmann Institut für Stadtethologie“ gegründet, das sich mit der Wohlzufriedenheitsforschung um die Humanisierung des Lebens in der Großstadt bemüht und dazu u.a. Fragen der ästhetischen Gestaltung der Wohnumgebung erforscht. Anthropologie, anthropologische Anwendungswissenschaften, Besitzverhalten, Biologie, Denken, Ethnologie, Ethologie (Geschichte der), Humanbiologie, Humangenetik, Humanökologie.

Lit.: Alexander, R.D.: The Biology of Moral Systems. New York (1987). Bowlby, J.: Attachment and Loss (Vol. 1: Attachment). London 1969. Darwin, C.: The Expression of Emotions in Man and Animals. London 1872. Eibl-Eibesfeldt, I.: Grundriß der vergleichenden Verhaltensforschung. München 81999. Eibl-Eibesfeldt, I.: Die Biologie des menschlichen Verhaltens – Grundriß der Humanethologie. München 41997. Eibl-Eibesfeldt, I.: In der Falle des Kurzzeitdenkens. München 32000. Eibl-Eibesfeldt, I.: Spiel, Werkzeuggebrauch und Objektivität. Vom instrumentalen Ursprung freien Denkens. In: Liedtke, H. (Hrsg.): Kulturethologische Aspekte der Technikentwicklung. Graz 1996. Eibl-Eibesfeldt, I.: Sind wir fähig, unsere Zukunft verantwortlich zu gestalten? In: Annals of the European Academy of Sciences and Arts 25, Nr.10, S.59–86. 2000. Eibl-Eibesfeldt, I., Hass, H.: Neue Wege der Humanethologie. In: Homo 18: 13–23. 1967. Eibl-Eibesfeldt, I.: Sozialer Wohnungsbau und Umstrukturierung der Städte aus ethologischer Sicht. In: Eibl-Eibesfeldt et al. (Hrsg.): Stadt und Lebensqualität. Stuttgart–Wien 1985. Eibl-Eibesfeldt, I., Schiefenhövel, W., Heeschen, V.: Kommunikation bei den Eipo. Eine humanethologische Bestandsaufnahme. Berlin 1989. Eibl-Eibesfeldt, I., Sütterlin, C.: Im Banne der Angst. München 1992. Haeckel, E.: Die Lebenswunder. Gemeinverständliche Studien über Biologische Philosophie. Stuttgart 1904. Hayek, F.A.v.: Drei Vorlesungen über Demokratie, Gerechtigkeit und Sozialismus. In: Vorträge und Aufsätze 63, Walter-Eucken-Institut. Tübingen 1977. Hayek, F.A.v.: Die drei Quellen menschlicher Werte. In: Vorträge und Aufsätze 70, Walter-Eucken-Institut. Tübingen 1979. Hof, H.: Rechtsethologie. Recht im Kontext von Verhalten und außerrechtliche Verhaltensregelung. Heidelberg 1996. Hooff, J.A.R. van: Aspects of the Social Behavior and Communication in humans and higher non-human primates. Rotterdam 1971. Lorenz, K.: Der Kumpan in der Umwelt des Vogels. In: Journal of Ornithology, 83: 137–413. 1935. Lorenz, K.: Die angeborenen Formen möglicher Erfahrung. Z. Tierpsychologie, 5: 235–409. 1943. Lorenz, K.: Das sogenannte Böse. Eine Naturgeschichte der Aggression. München 1963. Lorenz, K.: Die Naturwissenschaft vom Menschen. Eine Einführung in die vergleichende Verhaltensforschung. In: Cranach, A.v. (Hrsg.): „Das russische Manuskript“ München 1992. McGrew, W.: An ethological study of children's behavior. London 1972. Panksepp, J.: Affective Neuroscience. New York, Oxford 1998. Pöppel, E., Bullinger, M., Haertel, U.: Medizinische Psychologie. London 2000. Skinner, B.F.: The Behavior of Organisms. New York 1938. Voland, E.: Grundriß der Soziobiologie. Stuttgart/Jena 1993. Watson, J.B.: Psychology from the standpoint of a Behaviorist. Philadelphia 1919. Wickler, W.: Vergleichende Verhaltensforschung und Phylogenetik. In: Heberer, G. (Hrsg.): Die Evolution der Organismen I: 420–508. Stuttgart 31974. Wickler, W.: Die Biologie der Zehn Gebote. Warum die Natur für uns kein Vorbild ist. München 1981. Wickler, W., Seibt, U.: Das Prinzip Eigennutz. München, Zürich 1991.



Humanthologie

Abb.1:
a Zwei Eipo-Kinder, die einander zum Spiel auffordern; sie sitzen als Schulterkinder auf ihren Müttern und begrüßen einander mit offenen Armen und Spielgesicht. b Auch Schimpansen zeigen das Spielgesicht, und sie verstehen damit auch den entsprechenden Ausdruck des Menschen, was zwischenartliches Spiel ermöglicht.



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Abb.2:
Spielgesicht eines taub und blind geborenen Mädchens bei Kontaktaufnahme durch ihren Betreuer



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Abb.3: a
Flußseeschwalbe, ihr Junges fütternd, daneben mit einem Fisch um das futterbettelnde Weibchen werbend; b Junge fütternder Kolkrabe und Rabenpaar beim Balzfüttern



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Abb.4:
Schimpansenmutter, ihr Junges Mund zu Mund fütternd, unten Kußbegrüßung zweier Schimpansen



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Abb.5:
Kußfütterung zwischen einer Himba und ihrer Enkelin: die Enkelin hat einen Leckerbissen; die Großmutter fordert mit Schnute auf, ihr abzugeben (a); es erfolgt die Übergabe (b, c, d).



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Abb.6:
Gesichtsausdrücke eines taub und blind geborenen neunjährigen Mädchens; ausgeglichene Stimmung (oben), lächelnd (Mitte), weinend (unten)



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Abb.7:
Beim Augengruß werden die Brauen für etwa 1/6 Sekunde ruckartig angehoben, gleichzeitig lächelt die Person. Die Abb. zeigen jeweils den Gesichtsausdruck bei Aufnahme des Blickkontakts und beim Augengruß. Obere Reihe: Balinese (links) und Französin (rechts), untere Reihe: Papua (Woitapmin, links) und Yanomami (rechts).



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Abb.8:
Die Kombination von kriegerischer Selbstdarstellung und beschwichtigendem Appell über das Kind im Begrüßungstanz der Yanomami



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Abb.9:
Die Kombination von aggressiver Selbstdarstellung und beschwichtigendem Appell im Eröffnungstanz (Puspa wresti) zu einem Tempelfest auf Bali. Ein Kriegstanz (Baris) wird dabei mit einem Blumenopfertanz kombiniert, bei dem Mädchen den Festgästen Blumen zuwerfen.

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Ravati, Alexander (A.R.)
Rehfeld, Dr. Klaus (K.Re.)
Reiner, Dr. Susann Annette (S.R.)
Riede, Dr. habil. Klaus (K.R.)
Riegraf, Dr. Wolfgang (W.R.)
Riemann, Prof. Dr. Dieter
Roth, Prof. Dr. Gerhard
Rübsamen-Waigmann, Prof. Dr. Helga
Sachße (†), Dr. Hanns (H.S.)
Sander, Prof. Dr. Klaus (K.S.)
Sauer, Prof. Dr. Peter (P.S.)
Sauermost, Elisabeth (E.Sa.)
Sauermost, Rolf (R.S.)
Schaller, Prof. Dr. Friedrich
Schaub, Prof. Dr. Günter A. (G.Sb.)
Schickinger, Dr. Jürgen (J.S.)
Schindler, Dr. Franz (F.S.)
Schindler, Dr. Thomas (T.S.)
Schley, Yvonne (Y.S.)
Schling-Brodersen, Dr. Uschi
Schmeller, Dr. Dirk (D.S.)
Schmitt, Prof. Dr. Michael (M.S.)
Schmuck, Dr. Thomas (T.Schm.)
Scholtyssek, Christine (Ch.S.)
Schön, Prof. Dr. Georg (G.S.)
Schönwiese, Prof. Dr. Christian-Dietrich (C.-D.S.)
Schwarz, PD Dr. Elisabeth (E.S.)
Seibt, Dr. Uta
Sendtko, Dr. Andreas (A.Se.)
Sitte, Prof. Dr. Peter
Spatz, Prof. Dr. Hanns-Christof (H.-C.S.)
Speck, Prof. Dr. Thomas (T.Sp.)
Ssymank, Dr. Axel (A.S.)
Starck, PD Dr. Matthias (M.St.)
Steffny, Herbert (H.St.)
Sternberg, Dr. Klaus (K.St.)
Stöckli, Dr. Esther (E.St.)
Streit, Prof. Dr. Bruno (B.St.)
Strittmatter, PD Dr. Günter (G.St.)
Stürzel, Dr. Frank (F.St.)
Sudhaus, Prof. Dr. Walter (W.S.)
Tewes, Prof. Dr. Uwe
Theopold, Dr. Ulrich (U.T.)
Uhl, Dr. Gabriele (G.U.)
Unsicker, Prof. Dr. Klaus (K.U.)
Vaas, Rüdiger (R.V.)
Vogt, Prof. Dr. Joachim (J.V.)
Vollmer, Prof. Dr. Dr. Gerhard (G.V.)
Wagner, Prof. Dr. Edgar (E.W.)
Wagner, Eva-Maria
Wagner, Thomas (T.W.)
Wandtner, Dr. Reinhard (R.Wa.)
Warnke-Grüttner, Dr. Raimund (R.W.)
Weber, Dr. Manfred (M.W.)
Wegener, Dr. Dorothee (D.W.)
Weth, Dr. Robert (R.We.)
Weyand, Anne (A.W.)
Weygoldt, Prof. Dr. Peter (P.W.)
Wicht, PD Dr. Helmut (H.Wi.)
Wickler, Prof. Dr. Wolfgang
Wild, Dr. Rupert (R.Wi.)
Wilker, Lars (L.W.)
Wilmanns, Prof. Dr. Otti
Wilps, Dr. Hans (H.W.)
Winkler-Oswatitsch, Dr. Ruthild (R.W.-O.)
Wirth, Dr. Ulrich (U.W.)
Wirth, Prof. Dr. Volkmar (V.W.)
Wolf, Dr. Matthias (M.Wo.)
Wuketits, Prof. Dr. Franz M. (F.W.)
Wülker, Prof. Dr. Wolfgang (W.W.)
Zähringer, Dr. Harald (H.Z.)
Zeltz, Dr. Patric (P.Z.)
Ziegler, Prof. Dr. Hubert
Ziegler, Dr. Reinhard (R.Z.)
Zimmermann, Prof. Dr. Manfred
Zissler, Dr. Dieter (D.Z.)
Zöller, Thomas (T.Z.)
Zompro, Dr. Oliver (O.Z.)

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