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Lexikon der Biologie: Nationalparke

Nationalparke, rechtsverbindlich geschützte, großräumige Naturlandschaften von besonderer Eigenart, die sich in einem vom Menschen nicht oder nur wenig beeinflußten Zustand befinden und vornehmlich der Erhaltung eines möglichst artenreichen Pflanzen- und Tierbestands sowie Landschaftsbilds (Landschaft) dienen. Nationalparke müssen laut den Konventionen von London (1923) und Washington (1942) sowie der Definition der IUCN (1969) eine große natürliche Bedeutung haben, der öffentlichen Kontrolle (Verwaltung und Finanzierung durch die jeweiligen Regierungen) und strengem, gesetzlichem Schutz (Verhinderung von Nutzung und Inanspruchnahme, z.B. Ressourcenentnahme) unterliegen. Ferner sollen sie dem Menschen – wenn auch zum Teil nur in beschränktem Umfang und abhängig von den einzelnen Nationalstaaten – für Wissenschaft, Bildung und Erholung zur Verfügung stehen ( vgl. Infobox ). – 1872 wurde der erste Nationalpark in den USA (Yellowstone) gegründet, zur Zeit bestehen weltweit ca. 1200 Nationalparke und gleichwertige Reservate (Naturreservate) in 136 Ländern, davon über 400 in Europa. In der Bundesrepublik Deutschland müssen die Nationalparke eine Mindestgröße von 1000 ha aufweisen und im überwiegenden Teil ihres Gebiets die Kriterien für Naturschutzgebiete erfüllen. Sie sind laut Bundesnaturschutzgesetz vom 21.9.1998 (§14) wie diese geschützt. Da dieser Schutz im Vergleich zur internationalen Definition einen weitergehenden Einfluß des Menschen nicht ausschließt, wird der Schutzstatus immer wieder als unzureichend bezeichnet. Die 13 Nationalparke Deutschlands (1. Gründung 1970: Bayerischer Wald) haben eine Gesamtfläche von ca. 750.000 ha (davon 80% Watt- und Wasserflächen; entspricht ca. 2% der Landesfläche). Die meisten deutschen Nationalparke sind sog. Ziel-Nationalparke, in denen die Kriterien der ungestörten Naturentwicklung nur zum Teil erfüllt werden. Durch besondere Waldpflege sollen z.B. die Wälder wieder in einen naturnahen Zustand zurückgeführt werden. In der Schweiz gibt es 1 Nationalpark (gegründet 1914) und in Österreich 6 (1. Gründung 1984: Hohe Tauern). Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale, Naturlandschaft, Naturschutz, Naturschutzgebiete, wildlife management. vgl. Tab. , Nationalparke I Nationalparke II Nationalparke III .

A.Se.

Lit.: Bibelriether, H. (Hrsg.): Naturland Deutschland. Stuttgart 1997. Bibelriether, H.: Föderation der Natur- und Nationalparke Europas. Studie über bestehende und potentielle Nationalparke in Deutschland. Münster 1997. Bibelriether, H., Schreiber, R.L. (Hrsg.): Die Nationalparke Europas. München 1989. Verein Naturschutzpark: Natur- und Nationalparke: Europäisches Bulletin. Stuttgart – Hamburg 1963ff.

Nationalparke

Nationalparke in Deutschland, Österreich und der Schweiz


Deutschland


Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer (2850 km2; gegründet 1985; von der deutsch-dänischen Grenze bis zur Elbmündung mit Ausnahme der Inseln und 5 großen Halligen), Hamburgisches Wattenmeer (117 km2; gegründet 1990; Kernbereich der Deutschen Bucht im Mündungsgebiet der Elbe), Niedersächsisches Wattenmeer (2400 km2; gegründet 1986; Gebiet vor der Nordseeküste zwischen Elbe- und Emsmündung mit Teilen der Inseln): Nordseeflachwasserzonen und -wattflächen, kleinflächig Salzgrünland, Sandstrand- und Dünenbereiche; Seehunderuheplätze, wichtiger Rast-, Brut- und Nahrungsbiotop für Vögel, Aufwuchsgebiet zahlreicher Fischarten.
Vorpommersche Boddenlandschaft: 805 km2; Küstenabschnitt in Mecklenburg-Vorpommern zwischen Rostock und Stralsund mit den (Halb-)Inseln Darß, Zingst, Hiddensee und der Westküste von Rügen; 1990 gegründet; vielgestaltige, dynamische Küstenlandschaft mit Sandstränden, Nehrungshaken, Boddengewässern und Ostseebereichen; Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung (Kranichrastplatz); Seeadler, Kampfläufer, Uferschnepfe.
Jasmund: 30 km2; auf Rügen gelegener, kleinster Nationalpark Deutschlands; gegründet 1990; malerische Kreideküste (Königsstuhl) mit angrenzenden Ostseebereichen; naturnahe Buchenwälder, Moore.
Müritz: 313 km2; Teil der im nordostdeutschen Tiefland gelegenen Mecklenburgischen Seenplatte; gegründet 1990; hügelige Moränen-Landschaft mit Wäldern, zahlreichen Seen (Müritzsee) und Feuchtgebieten (große zusammenhängende Moore); Seeadler, Kranich, Fischadler, Schwarzstorch.
Unteres Odertal: 106 km2; zu Brandenburg gehöriger Abschnitt des Odertals südlich von Szczecin (Stettin), auf polnischer Seite durch 105 km2 ergänzt; gegründet 1995; teilweise sehr ursprüngliche Flußauenlandschaft mit Auwaldresten, Altwasserarmen und Wiesen.
Hainich: 76 km2; Deutschlands jüngster Nationalpark, 1997 gegründet; ehemaliges militärisches Sperrgebiet zwischen Bad Langensalza und Eisenach (größtes zusammenhängendes Laubmischwaldgebiet Europas, Plenterwald; besonderer Schutz der Rot-Buche); viele gefährdete Arten wie Wildkatze, Schwarzstorch, Mittelspecht, Bekassine, Raubwürger u.a.
Harz, Hochharz: 158 km2 und 59 km2; in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gelegen (Vereinigung geplant); gegründet 1994 bzw. 1990; Hochlagen mit dem 1142 m hohen, baumfreien Gipfel des Brocken; ursprüngliche Bergfichtenwälder, Buchen(-Misch)- und Schluchtwälder, Zwergstrauch-Heiden, Hoch- und Übergangsmoore, Bergwiesen, subalpine Rasen, Fels- und Blockhalden; Rauhfußkauz, Wildkatze.
Sächsische Schweiz: 93 km2; Teil des 30 km südöstlich von Dresden gelegenen Elbsandsteingebirges; 1990 gegründet; Mittelgebirgslandschaft mit großer standörtlicher Vielfalt; Tafelberge, bizarre Felsformationen, tiefe Täler; überwiegend naturnahe Wälder bodensaurer Standorte.
Bayerischer Wald: 238 km2, entlang der bayerisch-tschechischen Grenze; 1970 gegründet; Hochlagen (bis 1453 m) im größten zusammenhängenden Waldgebiet Mitteleuropas; ursprüngliche Bergmisch- und Fichtenwälder auf bodensauren Standorten, Hoch- und Übergangsmoore, Block- und Geröllhalden; Birk- und Haselhuhn, Uhu, Wespenbussard, Wildkatze; Ende der 1990er Jahre wurden große Fichtenwald-Bestände durch eine Borkenkäfer-Kalamität vernichtet.
Berchtesgaden: 210 km2; Ausschnitt der nördlichen, bayerischen Kalkalpen (Königsseegebiet), grenzt auf 3 Seiten an Österreich; 1978 gegründet; Bergmischwälder und Hochlagen-Fichtenwälder, alpine Vegetation; Stein- und Rotwild, Gemse, Murmeltier, Schneemaus, Steinadler, Ringdrossel, Schneehuhn, Birkhuhn, Schneefink.

Österreich

Hohe Tauern:
1787 km2; Teil der Ost-Alpen in den Bundesländern Kärnten, Salzburg und Tirol; größter Nationalpark Mitteleuropas und des Alpenraums; Gletscher bis in die Täler, alpine Matten, Krimmler Wasserfälle; 1984 gegründet; Birkhuhn, Gemse, Murmeltier, Steinadler, Bartgeier, Schneefink.
Kalkalpen: 164 km2 (Erweiterung auf 215 km2 geplant); in den Voralpen im Süden Oberösterreichs, mit aus Kalk und Dolomit aufgebautem Sengsengebirge und Reichraminger Hintergebirge (400–2000 m); 1997 gegründet; ca. 30 verschiedene Waldtypen (hoher Laubbaumanteil); Steinadler, Auer- und Birkhuhn, Schwarzstorch.
Nockberge: 184 km2; Gebirgsformation (1300–2440 m) in Kärnten im Dreiländereck zu Salzburg und Steiermark; 1987 gegründet; kristallines Gebirge mit kuppenförmigen Gipfeln und durchziehenden Kalkbergen; kulturlandschaftlich geprägt; Zirben-Lärchen-Fichten-Wälder, Zwergstrauchheiden, Krummseggenrasen; Schneehase, Schneehuhn, Mornellregenpfeifer, Sperlingskauz, Steinadler.
Thayatal: 13 km2; in Niederösterreich im Grenzgebiet zur Tschechischen Republik (dort weitere 65 km2 im 1991 gegründeten Nationalpark „Podyji“); in Gründung; Durchbruchstal mit Felsformationen (Silicat-Voll- und Halbtrockenrasen), Schlucht- und Auenwäldern.
Donau-Auen: 93 km2; 43 km langer Donauabschnitt zwischen Wien und Bratislava; größte, weitgehend intakte Auenlandschaft Mitteleuropas; Flußarme und Inseln mit Auenwäldern, Feuchtwiesen und Trockenvegetation; 1996 gegründet; Sumpfschildkröte, Hundsfisch, Donaukammolch.
Neusiedler See-Seewinkel: 80 km2; im nördlichen Burgenland am Westrand der Ungarischen Tiefebene (in Ungarn weitere 120 km2 im Nationalpark Fertö-tó); 1992 gegründet; westlichster Steppensee Europas mit ausgedehnten Schilfgürteln, angrenzend Trocken- und Salzrasen, Eichenwälder; rund 300 Vogelarten (Wat- und Wasservögel), davon die Hälfte Brutvögel.

Schweiz

Schweizerischer Nationalpark:
169 km2; im Kanton Graubünden (Zernez) im Gebiet des Ofenpasses (1400–3170 m), im Süden an den italienischen Nationalpark Stelvio grenzend; 1914 gegründet; Lärchen-Arvenwälder, Kalk-Kiefernwälder, alpine Rasen; Stein- und Rotwild, Gemse, Murmeltier, Schneehase, Steinadler, Auer-, Stein-, Hasel-, Schneehuhn, Bartgeier.


Bedeutende Nationalparke der Erde


EUROPA

Norwegen

Øvre Anarjåkka:
ca. 1400 km2; Provinz Finnmark; 1975 gegründet; fast unberührtes Waldgebiet; Bär.
Stabbursdalen: 96 km2; Provinz Finnmark; 1970 gegründet; nördlichster Kiefernwald der Erde (Bäume z.T. 500 Jahre alt); Elch, Ren, Vielfraß, Gänsesäger, Seeadler, Merlin, Bergfink, Lachs.
Dovrefjell: 265 km2; Gebirgszug in Ost-West-Richtung nahe der Grenze zwischen den Provinzen Oppland, Sør-Trondelag und Møre og Romsdal, höchste Erhebung Snøhetta (2286 m); 1974 gegründet; moorig-steppenartige Tundra, niedriger Birkenwald; Ren, Moschusochse.
Rondane: 572 km2; Provinz Oppland und Hedmark, Gebirgshochfläche zwischen Gudbrandsdal und Østerdal, höchste Erhebung Rondslottet (2183 m): 1962/1970 gegründet (l. Nationalpark Norwegens); Ren, Vielfraß, Elch, Nerz, Schneehuhn, Lapplandmeise, Blaukehlchen.

Finnland

Lemmenjoki:
355 km2; Nordfinnland, an der norwegischen Grenze, 240 km nördlich von Rovanniemi, rezente Vergletscherung; 1956 gegründet; große Moor- und Heideflächen; Elch, Ren, Braunbär, Vielfraß, Luchs, Wolf, Schneehase, Schnee-Eule, Moorschneehuhn, Seidenschwanz.

Schweden

Padjelanta/Sarek/Stora Sjöfallet:
5340 km2; Provinz Norrbotten, südwestlich Kiruna, an der norwegischen Grenze, größter Hochgebirgsnationalpark Europas; 1909 gegründet; Elch, Ren, Bär, Vielfraß, Luchs, Eisfuchs, Schneehase, Steinadler, Gerfalk, Schnee-Eule, Blaukehlchen.

Großbritannien

Peak District:
1404 km2; östlich von Manchester; gegründet 1950/51; Moorlandschaft mit Wollgras-Deckenmooren und Zwergstrauchheiden; Großer Brachvogel.

Niederlande

De Hoge Veluwe:
54 km2; hügelige Moränenlandschaft nördlich von Arnheim; Laub- und Nadelwälder, Dünen, Zwergstrauchheiden; Wildschwein, Iltis, Hermelin, Grauwürger, Ziegenmelker.

Polen

Bialowieza:
47 km2; Wojewodschaft Bia¦ystok; 1947 gegründet; sumpfreiches Waldgebiet am Oberlauf der Narew, größter Urwald Polens; Elch, Wisent, Braunbär, Biber, Schwarzstorch, Uhu.
Hohe Tatra (Tatry Wysokie): 212 km2; südlich Krakau gelegen, höchste Erhebung Rysy mit 2499 m (weitere 769 km2 in der Slowakischen Republik „Vysoké Tatry“); 1930/1954 gegründet; natürliche Fichtenwälder, alpine Vegetation; Braunbär, Gemse, Murmeltier, Wolf, Luchs, Steinadler, Uhu.

Italien

Stelvio:
918 km2; im Nordwesten der Ortler-Gruppe (bis 3900 m), an Schweizerischen Nationalpark grenzend; 1935 gegründet; größter italienischer Nationalpark; Steinbock, Steinadler, Auerhuhn.
Gran Paradiso: ca. 700 km2; Nordteil der Grajischen Alpen, an den französischen Vanoise-Nationalpark grenzend; 1922 gegründet; Steinbock (Bestände dienten zur Gründung neuer Populationen zur Wiederaussetzung), Gemse, Schneehase, Murmeltier.

Frankreich

Vanoise:
ca. 550 km2; Grajische Alpen; grenzt an den italienischen Gran-Paradiso-Nationalpark; 1963 gegründet; Hochgebirgslandschaft mit Erhebungen über 3500 m.

Spanien

Ordesa:
157 km2; Provinz Huesca, grenzt an den französischen Pyrenäen-Nationalpark; 1918 gegründet; 4 eiszeitliche Gletscherhochtäler mit reicher Flora; Iberien-Steinbock, Pyrenäen-Gemse, -Desman, Steinadler, Bartgeier, Schneehühner.
Coto (de) Doñana: 760 km2; Provinz Huelva, größter Nationalpark Spaniens; Gebiet im Mündungsdelta des Guadalquivir mit Marsch- und Trockenland mit mediterraner Gebüschvegetation, Korkeichen- und Pinienwäldern; wichtige Zwischenstation für Zugvögel (ca. 200 Arten) auf der westlichen Zugroute; im April 1998 Verseuchung durch schwermetallhaltige Schlämme; Damhirsch, Wolf, Manguste, Pardelluchs, Kaiseradler, Schlangenadler, Reiher- und Limikolenarten, Flamingos, Sumpfschildkröte, Stülpnasenotter.

Ungarn

Hortobágy:
630 km2; zwischen Theiß und Debrecen gelegen; 1973 als erster Nationalpark Ungarns gegründet; Feuchtgebiete, Salzrasen, Lößsteppen und Eichenwälder; zahlreiche Greifvogel-, Reiher- und Limikolenarten, Großtrappen; in der Pußta bedrohte Haustierrassen (Graurind, Zackelschaf, Wollschwein).

Kroatien

Plitvicer Seen (Plitvicka jezera):
194 km2; Bezirk Gospic in der Landschaft Lika; 1949 gegründet; 7,2 km lange Kette von 16 Seen, die treppenartig durch Kalktuffdämme (Wasserfälle) voneinander getrennt sind; Buchen-, Tannen-, Fichtenwälder; Rotwild, Braunbär, Wolf, Dachs, Fischotter, Auerhuhn.


AFRIKA

Benin/Burkina Faso (früher Obervolta)/Niger


W-du-Niger: 12.054 km2 (größtes Naturschutzgebiet Westafrikas); südlich von Niamey, Name nach der W-förmigen Biegung des Niger; 1952/53 gegründet; ausgedehntes Baumsavannengebiet; Afrikanischer Steppenelefant, Flußpferd, Löwe, Gepard, Warzenschwein, Pferde-, Leier-, Moor-, Schirrantilope, Kongoni, Bleichböckchen, Wasser-, Riedbock, Kaffernbüffel, Pavian.

Kenia

Mt. Kenya:
584 km2; Gebiet oberhalb von 3300 m, in Äquatornähe; höchste Erhebung 5194 m; 1949 gegründet; komplette Abfolge der Vegetationsstufen von den Nebel- und Regenwäldern (mit Zedern, Bambus) bis zur tropisch-alpinen Stufe (z.T. vergletschert); Spitzmaulnashorn, Elefant, Kaffernbüffel, Leoparden, Schirrantilope, Schwarzstirn-, Kronenducker, Klippschliefer, zahlreiche Vogelarten (u.a. Kleiner Habichts-, Kronenadler, Kongopapagei, Waldfrankoline, Nektarvögel).
Lake Nakuru: 61 km2; im Rift-Valley südlich der gleichnamigen Stadt; umfaßt den sodahaltigen Nakuru-See mit angrenzender Uferzone; 1960 gegründet; Akazienwälder im Norden; Flamingo, Zwergflamingo, Rosapelikan, Weißbrustkormoran, Reiher, Schreisee-, Habichts-, Schopfadler, Leopard, Flußpferd, Wasser-, Riedbock, Schirrantilope, Anubis-Pavian.
Nairobi: 114 km2; 8 km südlich von Nairobi; 1946 gegründet; Baumsavanne, Grassteppe; Spitzmaulnashorn, Löwe, Gepard, Leopard, Massaigiraffe, Böhms Steppenzebra, Kongoni, Thomson-, Grant-, Elenantilope, Impala, Östliches Weißbartgnu, Kampf-, Schlangenadler, Kronenkranich, Marabu, Strauß, Nektarvögel.
Amboseli: 3260 km2; am Fuß des Kilimandscharo (5895 m) an der tansanischen Grenze; 1948 gegründet; halbtrockene Gras- und Buschsavanne mit Galeriewäldern, Moor- und Sumpfgebiete um den in der Trockenzeit wasserlosen Amboseli-See; Krokodil, Flußpferd, Löwe, Gepard, Leopard, Kaffernbüffel, Massaigiraffe, Böhms Steppenzebra, Kongoni, Elenantilope, Impala, Thomson-, Grantgazelle, Ellipsen-Wasserbock, Östliches Weißbartgnu, Elefant, verschiedene Arten von Wasser- und Webervögeln.
Tsavo: ca. 20.800 km2 (Tsavo Ost: 11.740 km2, Tsavo West: 9060 km2); in Südost-Kenia, einer der größten Nationalparke der Erde; 1948 gegründet; Savannenlandschaft mit Galeriewäldern, Bergregenwald; Krokodil, Elefant („roter“ Elefant durch Schlamm- und Staubbäder in der roten Erde), Löwe, Gepard, Leopard, Spitzmaulnashorn, Giraffengazelle, Ostafrikanischer Spießbock, Elenantilope, Kleiner Kudu, Starweber, Hornvögel, Glanzstare, Trappen.

Tansania

Serengeti:
14.763 km2; Nord-Tansania, 9 km südöstlich des Viktoria-Sees; 1940/1959 gegründet; Baumsavanne, Grasland, felsige Erhebungen bis 2000 m; eine der wildreichsten Gegenden der Erde (jahreszeitliche Wanderungen): Elefant (1957 eingewandert), Löwe, Gepard, Leopard, Massaigiraffe, Spitzmaulnashorn, Kaffernbüffel, Böhms Steppenzebra, Pferde-, Elenantilope, Ostafrikanischer Spießbock, Impala, Thomsongazelle, Topi, Weißbartgnu, Ellipsen-, Defassa-Wasserbock, Hyänenhund, Streifenhyäne, Erdwolf, Kongoni, Bienenfresser, Marabu, Hammerkopf, Sekretär, Schmutzgeier, Nilgans.

Ruanda

Kagera:
2500 km2; östliches Ruanda, an der tansanischen Grenze; 1938 gegründet; großflächig versumpfte Hochebene (1400–1500 m), durchflossen vom Kagera (wichtigster Quellfluß des Nil), Savanne; Nilpferd, Krokodil, Antilopen, Büffel, Elefant, zahlreiche Wasservögel.

Sambia

Kafue: 22.403 km2; westlich von Lusaka; 1950 gegründet; Trockenwälder, Savannen; Elefant, Flußpferd, Spitzmaulnashorn, Kaffernbüffel, Warzenschwein, Zebra, Löwe, Leopard, Rappen-, Elen-, Pferde-, Kuhantilope, Sitatunga, Gnu, Kudu, Klippspringer, Wasserbock, Hyänenhund.

Zimbabwe

Hwange (Wankie):
14.650 km2; nordwestlich von Bujawayo; 1938 gegründet; Savannen, Wälder, Sümpfe; Elefant, Löwe, Leopard, Gepard, Kaffernbüffel, Spitz-, Breitmaulnashorn, zahlreiche Antilopenarten.

Namibia

Etoscha: 22.270 km ; im Norden an der Grenze zu Angola; unzugängliches Trockengebiet, während der Regenzeit überschwemmt; eines der bedeutendsten Wildschutzgebiete der Erde; Elefant, Spitzmaulnashorn, Giraffe, Löwe, Gepard, Leopard, Bergzebra, Kudu, Gnu, Impala, Hyäne, Flamingo.

Südafrika

Krüger:
19.485 km ; im Nordosten der Provinz Transvaal, an der Grenze nach Moçambique; 1898/1927 gegründet; überwiegend Buschsavanne; Breitmaulnashorn, Elefant, Flußpferd, Giraffe, Löwe (Transvaal-Löwe), Leopard, zahlreiche Antilopenarten, ca. 450 Vogelarten.


NORDAMERIKA

Kanada

Wood Buffalo:
45.000 km2; zwischen dem Großen Sklaven- und Athabascasee; 1922 gegründet; ausgedehnte Prärien und Wälder; Bison, Elch, Wapiti, Grizzlybär, Baribal, Wolf, Stachelschwein, Vielfraß, Kanadaluchs.
Jasper: 10.920 km2; an der 0stseite der Rocky Mountains westlich von Edmonton; 1907 gegründet; Hochgebirgsketten, durch breite Täler getrennt, höchste Erhebung Mt. Columbia (3747 m), zahlreiche Gletscher; Nadelwald; Grizzlybär, Maultierhirsch, Elch, Karibu, Dickhornschaf.

USA

Mt. McKinley:
7848 km2; Teil der Alaska-Kette mit der höchsten Erhebung Nordamerikas (McKinley, 6193 m); 1917 gegründet; Misch- und Nadelwälder, Tundra; Karibu, Elch, Grizzlybär, Wolf, Stachelschwein, Vielfraß, Schnee-Eule, zahlreiche Vogelarten während der Brutzeit.
Olympic: ca. 3700 km2; Halbinsel im Nordwesten das Bundesstaates Washington, zum Pazifik abfallende Westseite das Gebirgsmassivs (höchste Erhebung Mt. Olympus 2428 m), sehr niederschlagsreich (über 2500 mm pro Jahr), im Osten sehr trocken; 1938 gegründet; große Regenwälder mit bis zu 100 m hohen Bäumen (uralte Douglastannen) im Westen, zwischen Waldzone und den Gipfeln Grasland; Wapiti, Baribal, Puma, Murmeltier, an der Küste im Meer Seelöwe, See-Elefant, auf den vorgelagerten kleinen Inseln und Riffen nisten Tausende von Seevögeln.
Mt. Rainier: 978 km2; im Bundesstaat Washington, Teil des Kaskadengebirges, höchste Erhebung Mt. Rainier (4392 m, von 25 Gletschern bedeckt); 1899 gegründet; dichte Nadelwälder; Wapiti, Baribal, Puma, Präriewolf, Waschbär, Urson, Eisgraues Murmeltier, Biber, Schneeziege, ca. 130 Vogelarten.
Glacier: 4100 km2; in Nordwest-Montana und im Hochgebirge der Rocky Mountains (Lewis Range, höchster Gipfel 3190 m); 1910 gegründet; urwüchsige Nadelwälder, Gletscher; Puma, Wapiti, Elch, Weißwedel-, Maultierhirsch, Grizzlybär, Amerikanischer Schwarzbär, Baribal, Vielfraß, Stachelschwein, Biber, Dickhornschaf, Schneeziege, Murmeltier.
Grand Teton: 1250 km2; in Nordwest-Wyoming in den Rocky Mountains (südlich des Yellowstone Nationalparks); 1929 gegründet, 1950 vergrößert; Hochgebirge mit stark vergletscherter Teton Range (höchste Erhebung 4197 m) und Gletscherseen; Bison, Wapiti, Grizzlybär, Baribal, Maultierhirsch, Elch, Dickhornschaf, Präriewolf, Murmeltier.
Yellowstone: 8992 km2; in Nordwest-Wyoming, im Herzen der Rocky Mountains, nördlich von Grand Teton, von hohen Bergen (bis 3462 m) umgebenes Plateau, etwa 10.000 heiße Quellen, ca. 3000 Geysire („Old Faithful“), Canyons, Seen; 1872 gegründet, ältester Nationalpark der Erde und größter der USA; ausgedehnte Nadelwälder, Grasland; Wapiti, Elch, Wald-Bison, Grizzlybär, Amerikanischer Schwarzbär, Baribal, Stachelschwein, Maultierhirsch, Gabelbock, Dickhornschaf, Biber, Wildkatze, Präriewolf, über 200 Vogelarten (u.a. Fischadler, Trompeterschwan). Im Spätsommer 1988 brannten etwa 36% der Parkfläche (hauptsächlich Kiefernwald) ab; die Regeneration von Pflanzen- und Tierpopulationen ist Gegenstand umfangreicher Forschungsprojekte.
Wind Cave: 114,59 km2; im Bundesstaat Süd-Dakota; 1903 gegründet; Kalksteinhöhlen, Prärien, Mischwälder; Wapiti, Bison, Weißwedelhirsch, Gabelbock, Präriehund, Schwarzfußiltis.
Yosemite: 3073 km2; in Kalifornien in der Sierra Nevada, Mittelpunkt ist das vom Merced-Fluß durchzogene, bis 1,6 km breite Yosemite-Tal mit bis zu 1300 m hohen Steilwänden (Canyon), daneben Wasserfälle und kuppelförmige „Granitdome“; 1890 gegründet; Nadelwald, ca. 500 Mammutbäume; über 80 Säugetier- (u.a. Baribal, Maultierhirsch) und 200 Vogelarten.
Sequoia- und Kings Canyon: zusammen 3391 km2; beide Nationalparke miteinander verbunden, in der südlichen Sierra Nevada (1000–3000 m) im Bundesstaat Kalifornien; 1890/1940 gegründet; Hochgebirgslandschaft mit zahlreichen Seen, besonders großen Mammutbäumen (über 100 m hoch, Durchmesser bis 12 m, Alter mehr als 3000 Jahre); Maultierhirsch, Dickhornschaf, Urson, Eisgraues Murmeltier.
Grand Canyon: 2600 km2; Nord-Arizona, Kernstück ist eine ca. 175 km lange, bis 1,6 km tiefe und an den oberen Kanten bis 15 km breite Schlucht, die der Colorado-River in das Coconinofelsplateau eingegraben hat; umfassendstes aufgeschlossenes geologisches Profil der Erde (Präkambrium bis Perm); Steilwände, bizarre Felsformationen; 1908/1919 gegründet; in tiefen Lagen Wüstenbedingungen, auf dem Plateau Nadelwald; 60 Säugetier- (u.a. Maultierhirsch, Puma, Präriewolf, Dickhornschaf) und 180 Vogelarten.
Everglades: 5960 km2; Süd-Florida, größtes Sumpfgebiet Nordamerikas im tropischen Klimabereich, von zahlreichen Wasserläufen durchzogen; 1947 gegründet; Palmen, Zypressen, an der Küste Mangrovewälder; Baribal, Weißwedelhirsch, Puma, Opossum, Spitzkrokodil, Mississippi-Alligator, viele Sumpf- und Wasservogel-Arten (u.a. Rosalöffler, Pelikane), zahlreiche Schlangen- und seltene Amphibienarten.


SÜDAMERIKA

Venezuela

Henri Pittier:
900 km2; in der Küstenkordillere am Karibischen Meer gelegen; 1957 gegründet; tropischer Regenwald; Affen, Faultier; über 500 Vogelarten (besonders Kolibris).

Ecuador

Galapagos:
7812 km2; im Pazifischen Ozean ca. 900 km westlich von Ecuador, Archipel aus ca. 30 Inseln vulkanischen Ursprungs; 1959 gegründet; Halbwüsten, viele endemische Pflanzenarten; Meerechse, Drusenkopf, Galapagos-Riesenschildkröte, -Habicht, -Bussard, -Kormoran, -Albatros, 13 Arten von Darwinfinken, Prachtfregattvogel, Galapagos-Seebär. 1985 zerstörte auf der Hauptinsel Isabela ein Feuer ca. 300 km2 Fläche; schwere Schäden unter endemischen Baumarten und Brutvögeln.

Brasilien

Iguaçu:
2050 km2; am Iguaçu-River, an den gleichnamigen argentinischen Nationalpark angrenzend; 1939 gegründet; ursprüngliche Wälder, subtropische Vegetation, Wasserfälle; Wasserschwein, Jaguar, Puma, Brüllaffe, zahlreiche Vogelarten.


AUSTRALIEN

Lamington:
20 km2; südlich von Brisbane; 1915 gegründet; subtropischer Regenwald an den Hängen des ostaustralischen Randgebirges (Mc Pherson Range); Koala, Schnabeltier, Baumkänguruh, Wallaby, Rabenkakadu, Königssittich.
Wyperfeld: 560 km2; Nordwest-Victoria; 1921 gegründet; offene Dornbuschsavanne, verschiedene Känguruharten, Emu, Papageien.


ASIEN

Indien

Gir-Forst:
auf der Halbinsel Kathiawar nordwestlich von Bombay; baumbestandene Steppe; Indischer Löwe, Leopard, Sambar-, Axishirsch, Hirschziegen-, Vierhorn-, Nilgauantilope, viele Vogelarten.
Kanha: 252 km2; 55 km südwestlich von Mandla im zentralindischen Hochland; waldreiche Steppenlandschaft; Tiger, Leopard, Lippenbär, Barasingha-, Axis-, Sambarhirsch, Muntjak, Gaur, ca. 90 Vogelarten.

Sri Lanka (Ceylon)

Wilpattu: 653 km2; an der West-Küste gelegen; 1938 gegründet; dichter Dschungel, Grasland, Sümpfe, 40 Seen; Elefant, Sambarhirsch, Leopard, zahlreiche Vogelarten.

Malaysia

Taman Negara: 4343 km2; im nördlichen West-Malaysia, größter Nationalpark des Landes (höchste Erhebung Gunung Tahan, 2187 m); 1939 gegründet; größtes zusammenhängendes Primärwaldgebiet Malaysias mit allen Vegetationsstufen von Flachland-Regen- bis Nebelwald; Elefant, Sumatranashorn, Leopard, Tiger, Malaienbär, Gaur, ca. 250 Vogelarten.
Kinabalu: 753 km2; im nördlichen Ost-Malaysia im Gebiet des Mt. Kinabalu (mit 4101 m höchster Berg Südostasiens); 1964 gegründet; Berg-Regen- und Nebel-Wälder, alpine Vegetation; mehr als 2000 Samenpflanzenarten (davon ca. 1100 Orchideen, 16 Kannenpflanzen-Arten); ca. 300 Vogelarten.

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Richard Zinken (Beratung)

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Prof. Dr. Hans Kössel (†) (Biochemie, Molekularbiologie)
Prof. Dr. Uwe Maier (Biochemie, Molekularbiologie)
Prof. Dr. Günther Osche (Zoologie)
Prof. Dr. Georg Schön (Mikrobiologie)

Autoren

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