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Metzler Lexikon jüdischer Philosophen: Elijah Levita

(Bachur ben Asher ha-Lewi Ashkenazi, Bachur Elijah, Elijah ben Asher, Bokher Elye)

Geb. 1468/69 in Ipsheim (bei Nürnberg);

gest. 5.1.1549 in Venedig

L., der sich später den Beinamen bachur (»der Junge«) gab, war der größte jüdische Philologe und Grammatiker der Renaissance. Geboren in Ipsheim, einem Dorf in der Nähe von Neustadt an der Aisch, verbrachte L. jedoch den größten Teil seines Lebens in Italien. Er unterrichtete Hebräisch in Padua, Venedig und Rom. Die großen Hebraisten seiner Zeit, darunter Paulus Fagius, Guillaume Postel, Johannes Kampen, Andreas Masius und Johann Albrecht Widmanstetter, waren mit ihm im Kontakt. Dreizehn Jahre lang (von 1514 bis 1527) war L. als Lehrer der hebräischen Sprache und als Übersetzer im Dienst des Kardinals Egidio da Viterbo. Zu L.s Schülern zählte auch Sebastian Münster, der L.s Werke ins Lateinische übersetzt hat. Ein anderer seiner Schüler, Lazare Baïf, französischer Botschafter in Venedig, lud L. nach Paris ein, um am Collège Royal Hebräisch zu unterrichten. L. lehnte aber diese Einladung wegen des dürftigen Gehalts ab. Außerdem wollte er nicht der einzige Jude sein, dem es erlaubt war, in Frankreich zu leben (seit 1394 waren die Juden aus Frankreich vertrieben worden). Als Rom im Jahre 1527 von den Landsknechten von Frundsberg geplündert wurde, verlor L. sein ganzes Hab und Gut einschließlich seiner Bücher und des Manuskripts des fast abgeschlossenen Lexikons Meturgeman (»Der Übersetzer«), das Kardinal da Viterbo bei ihm angefordert hatte. Er floh nach Venedig, wo er in der Folge mit Korrekturlesen im Verlag von Daniel Bomberg seinen Lebensunterhalt verdiente. Für den Rest seines Lebens blieb er dort mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung von 1540 bis 1541, in der er in der Druckerei von Paulus Fagius in Isny (Württemberg) arbeitete. In der Zeit seines Aufenthaltes bei Fagius war L. an der Veröffentlichung von zwei seiner eigenen Werke beteiligt, nämlich des Tishbi – benannt nach dem Herkunftsort Tishbe des Propheten Elia (der Zahlenwert des Namens verweist außerdem auf die 712 Worte, die das Lexikon erläutert) – und des Meturgeman. Andere Werke L.s wurden erst von Fagius gedruckt, nachdem L. wieder nach Venedig zurückgekehrt war. Angebliche Aufenthalte L.s in Konstanz und Prag sind nicht belegbar.

L. ist vor allem als Philologe und Grammatiker bekannt. Zunächst war er aber Autor verschiedener Werke auf Jiddisch. Sein Bovo-Buch (1507 und später nachgedruckt in Isny 1541) ist eine jiddische Neufassung der italienischen Rittererzählung Bovo d’Antona, die wiederum auf die englische Ritterromanze Sir Bevis of Hampton zurückgeht. Ein zweites Ritterepos L.s, Paris un Wiene (geschrieben im Jahre 1508/1509, aber erst 1594 in Verona gedruckt), ist leider nicht vollständig erhalten. Großen Erfolg hatte seine Übersetzung der Psalmen ins Jiddische (Venedig 1545). Auf Jiddisch waren auch die zwei Pamphlete Ha-Mavdil (»Der Spalter«) und Ojf di Serejfe fun Venedig (»Über den Brand von Venedig«) abgefaßt, die L. als Verteidigung gegen Angriffe und Anschuldigungen eines Feindes namens Hillel Kohen in Venedig schrieb (der hermetische Charakter der Texte läßt keine Rückschlüsse auf den Ablauf der Geschehnisse zu).

Auch im Rahmen seiner Sprachforschungen beschäftigte sich L. mit dem Jiddischen, dem Dialekt der deutschen Juden, welchen er die »Sprache von Ashkenaz« nannte. Seine Shemot Devarim (»Namen der Dinge«, Isny 1542) sind das erste Jiddisch-Hebräische Wörterbuch. Zu jedem jüdisch-deutschen Wort, das in hebräischen Buchstaben gedruckt steht, wird das entsprechende hebräische, lateinische und deutsche Wort angegeben. Auch das Tishbi (Isny 1541) mit seiner alphabetisch geordneten Auflistung von Worterklärungen, war eine Art Wörterbuch. L. betrachtete dieses Werk als eine Ergänzung zum Sefer ‘Arukh (»Buch der Anordnung«, d.h. Lexikon) von Nathan ben Jechiel und zum Sefer ha-Shorashim (»Buch der Wurzeln«) des David Qimchi. Er erläuterte in Form von Glossen Worte und Ausdrücke sowohl des biblischen als auch des mittelalterlichen Hebräisch, die bis dahin nicht erfaßt bzw. falsch erklärt worden waren. Mit derartigen Berichtigungen und Glossen (nimmuqim) ergänzte L. später eine Ausgabe der hebräischen Grammatik des David Qimchi (Sefer Mikhlol), die im Jahre 1545 von Daniel Bomberg in Venedig gedruckt wurde. Drei Jahre später erschien bei der Druckerei von Marco Antonio Giustiniani das Sefer ha-Shorashim des David Qimchi ebenfalls mit L.s Glossen. Zu L.s Lexika gehört auch der bereits erwähnte Meturgeman, ein aramäisches Lexikon, das er nach dem Vorbild von David Qimchis Sefer ha-Shorashim aufbaute.

Während seiner Zeit in Rom verfaßte L. auf ausdrücklichen Wunsch seines Gönners Viterbo auch die folgenden drei grammatikalischen Werke: das Sefer ha-Bachur (»Buch des Bachur«, Rom 1518) über das hebräische Substantiv und Verb mit einer Verbtafel (Luach be-Diqduq ha-Pe‘alim ve-ha-Binjanim, d.h. »Tafel für die Grammatik der Verben und Konjugationen«), von dem kein Exemplar erhalten geblieben ist (seine einstmalige Existenz ist aus dem Vorwort zur ersten Ausgabe des Sefer ha-Bachur und des Meturgeman belegt); das Sefer ha-Harkavah (»Buch der Zusammensetzung«, Rom 1518) über unregelmäßige Substantiv- und Verbbildungen und die Pirqe Elijjahu (»Kapitel des Elijah«, Pesaro 1520) als eine Ergänzung zum Sefer ha-Bachur.

Als eine logische Entwicklung der grammatikalischen Forschungen L.s sollten seine Werke über die Arbeit der Masoreten, d.h. der jüdischen Gelehrten, die sich der handschriftlichen Überlieferung des Textes des Alten Testamentes widmeten und in diesen um das 6. Jh. n.u.Z. die Vokalzeichen einfügten, angesehen werden, weil eine systematische Darstellung der hebräischen Grammatik nicht unabhängig von den masoretischen Anmerkungen, Glossen und Abkürzungen möglich ist. L.s Masoret ha-Masoret (»Die Tradition der Tradition«, Venedig 1538) ist eine Einführung in die Masora, die er aufgrund der ersten Ausgabe der Rabbinerbibel (Venedig 1517) von Bomberg verfaßt hat. Große Aufregung verursachte seine Behauptung, die Vokale und Akzente in der Bibel stammten aus einer jüngeren Zeit als die der Sinai-Offenbarung (oder der Verschriftlichung der Tora durch Ezra und Nehemia) und seien masoretischer Herkunft. L. bestreitet nicht, daß die Tora von Gott auf dem Sinai offenbart wurde. Er beweist aber, daß die Vokalzeichen, die Trennungen und Betonungen der Worte für ihre Aussprache erst von späteren Gelehrten, den Masoreten, in den biblischen Text eingefügt wurden. Er formuliert seine These zwar zunächst mit Vorsicht: »Wenn mir jemand durch unwiderlegbare Beweise nachweisen kann, daß meine Meinung der Meinung unserer Meister, gesegnet sei ihr Andenken, oder der echten Tradition des Sohar widerspricht, werde ich meine Meinung für nichtig halten«; gleichwohl fährt L. mit Bestimmtheit fort: »Das ist meine Meinung: Ich glaube, daß es keine Vokal-, Betonungs- und Trennungszeichen vor Ezra und bis zum Abschluß des Talmud [etwa im 6. Jahrhundert] gab.« Mit dieser heftig kritisierten These bewies L. die menschliche Beteiligung an der Überlieferung des biblischen Textes. Andererseits betonte er, daß gerade hierdurch die Offenbarung Gottes vor Fälschungen bewahrt werde: »Dank der Arbeit der Masoreten ist es heute unmöglich, daß Änderungen oder Lesvarianten in einem der biblischen Bücher entstehen. Es ist nicht umsonst, daß die Rabbinen gesagt haben: Die Masora ist ein Zaun für die Tora.«

Einer der berühmteren Kritiker war Azarja de’ Rossi. Die These von L. stellte seiner Meinung nach eine große Gefahr für seine Glaubensgenossen dar, weil sie die Echtheit der göttlichen Überlieferung, d.h. die hebräische Bibel in ihrer Gesamtheit, in Frage stellte. Erst in der Zeit der Aufklärung fand Masoret ha-Masoret ein positiveres Echo. S.D. Luzzatto wurde in seinem Wikkuachal Chokhmat ha-Kabbalah (»Debatte über die Weisheit der Kabbala«, 1852) von L.s Masoret ha-Masoret beeinflußt, und Christian David Ginsburg gab das Buch mit Anmerkungen und einer englischen Übersetzung wieder heraus (1867).

Mit dem biblischen Akzentsystem, der grammatikalischen Funktion der Akzente und den Regeln ihrer Anwendung beschäftigte sich L. in seinem Buch Tuv Ta‘am (»Buch des guten Geschmacks« bzw. »der guten Betonung«, Venedig 1538). Seine Bibelkonkordanz, Sefer ha-Zikhronot (»Buch der Denkwürdigkeiten«), die L. für Egidio da Viterbo nach fünfjähriger Arbeit im Jahre 1521 fertiggestellt hatte, wurde jedoch nie gedruckt. Sie ist uns aber in zwei verschiedenen Rezensionen handschriftlich überliefert.

Werke:

  • Sefer ha-Harkavah, Rom 1518.
  • Pirqe Elijahu, Pesaro 1520.
  • Masoret ha-Masoret, Venedig 1538 (Nd. Sulzbach 1771).
  • Tishbi, Isny 1541.
  • Meturgeman, Isny 1541 (Nd. o.O. 1988).
  • Paris un Wiene: Ein jiddischer Stanzenroman des 16. Jahrhunderts von (oder aus dem Umkreis von) Elia Levita, in Transkription, eingel., hg. und komment. v. E. Timm unter Mitarbeit von G. A. Beckmann, Tübingen 1996. –

Literatur:

  • S. Buber, Leben und Schriften des E. Bachur, genannt L., Leipzig 1856.
  • J. Levy, E.L. und seine Leistungen als Grammatiker, Breslau 1888.
  • W. Bacher, Die hebräische Sprachwissenschaft vom 10. bis zum 16. Jahrhundert, Trier 1892, 104ff..
  • ders., Zur Biographie E.L.s, MGWJ 37 (1893), 398–404.
  • G. L. Weil, E.L. humaniste et massorète 1469–1549, Leiden 1963.

Gianfranco Miletto

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Die Herausgeber

Otfried Fraisse, promovierte an der FU Berlin zu mittelalterlicher jüdisch-arabischer Philosophie; freier Mitarbeiter des Simon-Dubnow-Instituts an der Universität Leipzig.

Andreas B. Kilcher, Hochschuldozent am Institut für Deutsche Philologie II (neuere deutsche Literatur) in Münster. Bei Metzler ist erschienen: »Die Sprachtheorie der Kabbala als ästhetisches Paradigma« (1998) und »Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur« (Hg., 2000).

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