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Metzler Lexikon jüdischer Philosophen: Flavius Josephus

(bis 69: Joseph ben Mattitiahu ha-Kohen)

Geb. 37 in Jerusalem; gest. ca. 100 in Rom

Das auf Griechisch verfaßte Werk des jüdischen Historikers Joseph ben Mattitiahu ha-Kohen ist unter dem – aus einem lateinischen und einem hebräischen Teil – zusammengesetzten Namen F.J. der Nachwelt überliefert worden. Es ist eine bedeutende Quelle für die Kenntnis des antiken Judentums, besonders des ersten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung.

In Jerusalem in einer Familie geboren, die der ersten priesterlichen Klasse angehörte, und mütterlicherseits mit der hasmonäischen Linie verwandt, war ihm die Karriere als Historiker keineswegs vorherbestimmt. J.’ Biographie, über die vor allem seine Autobiographie (Vita) als eines seiner letzten Werke Auskunft gibt, kann vielleicht noch durch Informationen aus jenen Kapiteln in De Bello Judaico (»Der Jüdische Krieg«) ergänzt werden, in denen er sich wiederholt selber auftreten läßt; ansonsten liegt seine Biographie aber im Dunkeln, vor allem sein Lebensende. J.’ außergewöhnliches Schicksal reflektiert all die Erschütterungen einer bewegten Epoche, in die die römische Besatzung des Königreichs Judäa ab dem Jahr 6 fiel, die im Jahr 66 den jüdischen Aufstand gegen Rom nach sich zog, welcher im Jahr 70 mit der Zerstörung Jerusalems und des Tempels endete.

J. erhielt, wie er selbst beschreibt, eine Erziehung, die sich streng auf die »Tradition der Vorfahren« konzentrierte. In der Folge suchte er seinen Weg in den Strömungen des damaligen Judentums: der Sadduzäer, der Pharisäer und der Essener – er verbrachte sogar, wie er uns erzählt, drei Jahre in der Wüste in Begleitung des Eremiten Bannus – und empfiehlt sich so als wesentlicher Zeuge für die geistigen Fragen seiner Zeit. Er selbst trat aber, nachdem er sich für die Strömung der Pharisäer entschieden hatte, eher als ein Mann der Tat auf. Mit 26 Jahren bereits gelang es ihm, in einer diplomatisch heiklen Mission die Freilassung gefangener Priester in Rom zu erwirken. Mit 29 Jahren läßt er sich – zeitweise mitgerissen von der fanatischen Stimmung eines Teils seiner Mitbürger – das militärische Kommando über Galiläa antragen als der große Aufstand gegen Rom losbricht. Der Bericht, den er später von diesen sechs Monaten seines Mandats gab (in der Vita; mit kleinen Abweichungen auch in De Bello Judaico), hinterläßt einen zwiespältigen Eindruck: J. erweckt den Argwohn der galiläischen Nationalisten unter Führung von Johannes aus Gishala und muß sich einer Untersuchungskommission aus Jerusalem unterwerfen. Als im Frühjahr 67 die Festung Jotapata von dem römischen General Vespasian belagert wird, entkommt er durch eine List dem von seinen Waffengefährten beschlossenen kollektiven Selbstmord und ergibt sich dem Sieger, dem er seine Herrschaft über das Kaiserreich prophezeit. Er rettet so sein Leben, zieht aber gleichzeitig die Anklage des Verrats auf sich. Als zwei Jahre später Vespasian von seinen Truppen zum Imperator gewählt wird, wird J. von seinen Ketten befreit und nimmt nun ohne zu zögern den römischen Namen – den Namen der Kaisersfamilie – an, unter dem er bekannt geworden ist. Im Jahr 70 ist er an der Seite von Titus vor den Mauern Jerusalems und ruft wiederholt die Belagerten auf, sich zu ergeben. Später in Rom wird er von seinem Beschützer Vespasian beauftragt, die Geschichte diese Krieges von den Anfängen bis zum endgültigen Fall der letzten jüdischen Festung Massada im Jahre 73 aufzuschreiben.

Die Karriere des Historikers J. beginnt also mit einem Auftragswerk, das erst auf Aramäisch geschrieben wurde in der Absicht, die Juden im Osten von jeder neuen Revolte abzuhalten, sodann auf Griechisch für ein größeres Publikum. In der ersten Fassung bestehend aus 7 Büchern, dem De Bello Judaico (wahrscheinlich 75 verfaßt), bemüht sich J., der Methode der griechischen Historiker zu folgen, indem er nacheinander erst die tieferen Ursachen (erstes Buch) und dann die unmittelbaren Ursachen (zweites Buch) des Konflikts darstellt. Das gibt ihm die Gelegenheit, einen historischen Rückblick bis zum Aufstand der Makkabäer und bis zum Ende der Ära der Prokuratoren zu geben, und auch die Verschiedenartigkeit der Strömungen, die das damalige Judentum durchzogen, darzustellen: die Pharisäer, Sadduzäer und Essener. Der eigentliche Kriegsbericht beginnt im dritten Buch. J. tritt selbst als Generalgouverneur von Galiläa auf, der dem von Nero entsandten General Vespasian zunächst kühn entgegentritt. Das fünfte Buch konzentriert sich auf die Auseinandersetzungen zwischen drei jüdischen Gruppen in Jerusalem und die Vorbereitung für die Belagerung der Stadt durch Titus. Der Höhepunkt des Werkes beschreibt im sechsten Buch den brennenden Tempel, wobei das Datum, wie J. schreibt, auf wunderbare Weise mit der Zerstörung des ersten Tempels im Jahre 586 (v.u.Z.) zusammenfiel. Das siebte Buch berichtet schließlich vom Triumph der Flavier in Rom, den J. miterlebt hat, und vom Fall der letzten jüdischen Festungen, wie der von Massada. Wie üblich nach den Regeln der griechisch-lateinischen Geschichtsschreibung, wird der Bericht von direkter Rede unterbrochen, darunter auch die Ansprachen von J. an die Belagerten. Jedoch räumt J. ein, daß er manchmal die Regeln der Historiographie mißachtet, wo er seinem Zorn und seinem Schmerz Ausdruck verleiht. Er zeigt auch eine gewisse Parteilichkeit zugunsten seiner römischen Beschützer und gegen die Unruhe stiftenden Sikarier und Zeloten. J. rühmt sich – wahrscheinlich zu Recht – den genauesten Bericht vom Jüdischen Krieg gegeben zu haben, da er über Informationen aus erster Hand verfügte im Unterschied zu anderen griechischen und lateinischen Autoren, deren Berichte verloren sind. J.s Werk ist daher für uns eine unersetzliche Quelle, denn tatsächlich hat auch die spätere rabbinische Literatur nur fragmentarische Echos und Legenden von diesem einmaligen Ereignis überliefert.

In seinen im Jahr 93 beendeten Antiquitates Judaicae (»Jüdische Altertümer«) beschreibt J. in 20 Bänden die ganze biblische Geschichte »von der Geburt des ersten Menschen« bis zum Beginn des Krieges gegen Rom. Diese Bibelparaphrase ist von Interesse für Theologen, denn sie enthält Spuren zeitgenössischer Bibelexegese. Für sein heidnisches Publikum bot J. gleichzeitig in einer anderen Darstellungstendenz des Werkes rationalistische Erklärungen für die Wunder, z.B. für die Durchquerung des Roten Meeres. Sein wesentlicher Beitrag zur Geschichtsschreibung liegt in der Zeit kurz nach der Episode der Makkabäer. Er liefert uns genaue Informationen über die Hasmonäer und besonders über die Regierung des Herodes, für die er die Chronik des Nikolaus von Damaskus benutzte. Im achtzehnten Buch befindet sich das berühmte Testimonium Flavianum über Jesus, dessen Authentizität teilweise oder auch vollständig ab dem 16. Jahrhundert angezweifelt wurde. Durch diesen Text und die Berufung auf Johannes den Täufer und auf den Herrnbruder Jakobus wie auch durch den ganzen historischen Hintergrund der Entstehung des Christentums wurde J. – besonders im protestantischen Milieu – eine Art »fünfter Evangelist«. Die Geschichte des Volkes Israel, wie er sie schreibt, ist von theologischen Absichten durchzogen: Er will die Intervention Gottes in die menschlichen Angelegenheiten zeigen. Dabei verfolgt er auch eine apologetische Absicht: Er will auf das Alter und die edle Gesinnung eines unterdrückten und gedemütigten Volkes hinweisen.

J.’ Contra Apionem (»Gegen Apion«) ist ein polemisches Werk, das die antijüdischen Beleidigungen zurückweist, die sich in Ägypten seit Manetho (3. Jahrhundert) bis Apion, einem Zeitgenossen Philons von Alexandrien (Anfang des 1. Jahrhunderts), ausgebreitet hatten. Paradoxerweise ist es der Berühmtheit dieses Werkes zuzuschreiben, daß diese antijüdischen, vor allem alexandrinischen Texte überlebten, die sonst in Vergessenheit geraten wären. J.’ Vita (»Autobiographie«), wahrscheinlich sein letztes Werk, beschreibt weniger sein Leben als sein Wirken in Galiläa, mit Ausnahme der Episode von Jotapata. Seine ziemlich konfuse Argumentation stellt die Antwort auf eine Darstellung dieser Zeit durch einen gewissen Justus von Tiberias dar, dessen Werk verloren ist.

Man kann unterschiedlichste Urteile über den Menschen J. fällen: ein Weiser oder Verräter; aber man muß die Bedeutung seines Werkes anerkennen, ohne das einige der dramatischsten Ereignisse der jüdischen Geschichte unbekannt geblieben wären. Bis heute ist sein Werk der wichtigste Führer für die Archäologen jener Epoche.

Werke:

  • Des F. J. jüdische Altertümer, übers. mit Einl. u. Anm. H. Clementz, Wiesbaden 2002.
  • Geschichte des jüdischen Krieges, übers. mit Einl. u. Anm. H. Clementz, Wiesbaden 1991.
  • Aus meinem Leben, übers. und komment. V. Siegert, Tübingen 2001.
  • Contra Apionem, Text u. Erklärung, hg. J. G. Mueller, C. J. Riggenbach u. C.v. Orelli, Basel 1877 (Nd. Hildesheim 1969).
  • J. F. Opera omnia, Prag 1898 (Nd. 1964). –

Literatur:

  • H. Lindner, Die Geschichtsauffassung des F. J. im Bellum Judaicum, Leiden 1972.
  • W. v. Unnick, F. J. als historischer Schriftsteller, Heidelberg 1978.
  • Sh. D. Cohen, J. in Galilee and Rome. His Vita and Development as Historian, Leiden 1979.
  • T. Rajak, J. – the Historian and his Society, London 1983.
  • L. H. Feldman, J. and Modern Scholarship (1937–1980), Berlin/New York 1984.
  • P. Bilde, F. J. between Jerusalem and Rome. His Life, his Works and their Importance, JSOT, Sheffield 1988.
  • M. Hadas-Lebel, F. J. – le juif de Rome, Paris 1989.

Mireille Hadas-Lebel (Übersetzung: Monika Brand)

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Die Herausgeber

Otfried Fraisse, promovierte an der FU Berlin zu mittelalterlicher jüdisch-arabischer Philosophie; freier Mitarbeiter des Simon-Dubnow-Instituts an der Universität Leipzig.

Andreas B. Kilcher, Hochschuldozent am Institut für Deutsche Philologie II (neuere deutsche Literatur) in Münster. Bei Metzler ist erschienen: »Die Sprachtheorie der Kabbala als ästhetisches Paradigma« (1998) und »Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur« (Hg., 2000).

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