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Metzler Lexikon jüdischer Philosophen: Nathan Birnbaum

(Pseudonym: Mathias Acher)

Geb. 16.5.1864 in Wien;

gest. 2.4.1937 in Scheveningen

B. war eine der geistreichsten und schillerndsten modernen jüdischen Persönlichkeiten, dessen Spur fast völlig aus dem jüdischen Bewußtsein verloren ging. Seine Eltern stammten aus dem Osten, aus Galizien und Ungarn, aber er selbst besuchte deutsche Schulen in Wien und studierte dort bis zu seiner juristischen Promotion (1887). Anfang der achtziger Jahre hatte er den Terminus »Zionismus« geprägt und in der Folge – als Publizist und Aktivist – die Richtlinien der Debatte um den jüdischen Nationalismus in den Ländern der Habsburger Monarchie sowie im Wilhelminischen Kaiserreich, hauptsächlich in Wien und in Berlin, bestimmt, bevor Theodor Herzl gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Debatte um den modernen jüdischen Nationalismus in Mitteleuropa prägte. B. gründete 1885 und leitete die erste jüdisch-nationale Zeitung in deutscher Sprache: die Selbstemanzipation; in den neunziger Jahren hieß sie Jüdische Volkszeitung. Sie war allerdings nur die erste einer Reihe von jüdischen Zeitungen und Zeitschriften, die B. ins Leben rief. Zusammen mit gleichgesinnten Kommilitonen gründete er 1882 in Wien den ersten jüdisch-nationalen Studentenverein »Kadima«, der auch eine zentrale Rolle in der Vorgeschichte des modernen Zionismus spielen sollte. Die Ziele der Kadima waren die Bekämpfung der Assimilation, die Hebung des jüdischen Selbstbewußtseins und Nationalgefühls sowie die Besiedlung Zions. Als B. 1898 aus der von Herzl gegründeten zionistischen Weltorganisation ausgeschaltet wurde, befürwortete er eine Version des Kulturzionismus gegen Herzls vorwiegend politische und diplomatische Orientierungen der zionistischen Bewegung. B. konnte Herzls ideologischer Position nicht zustimmen, und auch als Persönlichkeiten vertrugen sie sich nicht. Unter dem Pseudonym Mathias Acher (acher bedeutet »der Andere«, nach Elisha ben Abuja, dem Abtrünnigen im Talmud, der auch Acher genannt wurde) verfaßte er eine Fülle von Aufsätzen, Gedichten und Kritiken, die diese kulturzionistische Programmatik artikulierten.

Als junger jüdisch-nationaler Ideologe und Kulturkritiker vermittelte B. die Kerngedanken des modernen jüdischen Nationalismus sowie die der hebräischen Renaissance an ein gebildetes mitteleuropäisches und deutschsprachiges jüdisches Publikum, wie sie schon in den Schriften von Leon Pinsker und Peretz Smolenskin in hebräischer Sprache formuliert worden waren. B. vermochte es, das jüdisch-nationale Gedankengut in der modernen intellektuellen Terminologie der Nationalismusdebatte sowie der Rassenlehre des späten 19. Jahrhunderts zu kontextualisieren. Er bestimmte die wesentlichen Grundlagen der jüdischen Nationalität: jüdischer »Geist«, eine gemeinsame Geschichte und das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit. B. verstand die Idee der jüdischen Nationalität zunächst durchaus im Sinne einer völkischen Ideologie. Nach diesem Schema gab es äußere, weniger wichtige, sowie innere, unentbehrliche Merkmale der Nation. Sprache und Land sowie Sitten und Gebräuche wurden als äußere Eigenschaften betrachtet. Als wahre, auf innere Attribute beruhende jüdische Nationalität galt dagegen »eine gewisse körperliche und sittliche Gleichartigkeit«, »eine Geistes- und Gemüthsrichtung«, »ein eigenartiges Temperament«, ein Denken und Fühlen aus der »Tiefe der Volksseele« und aus dem gemeinsamen geschichtlichen Erlebnis. Dabei argumentierte B. auch mit der Kategorie der jüdischen »Rasse«. Er unterschied angebliche spezifisch jüdische »rassische« Eigenschaften und beteuerte, daß das jüdische Nationalgefühl das stärkste unter allen Völkern sei. Er erklärte sodann auch den modernen Antisemitismus als Folge des Rassenunterschieds zwischen den Juden und ihren Nachbarn und verstand die Dynamik der jüdischen Assimilation nach rassischen Gesichtspunkten. Auf dieser Grundlage formulierte B. auch das Gesetz des Nationalismus: Aus dem nationalen Gefühl gehe das Gesetz des Nationalismus hervor; dieses bewirke ein nationales Selbstbewußtsein, und dieses wiederum führe zur nationalen Idee. Dieser Idee entsprechend müsse sich ein Volk nach Möglichkeit bemühen, ein eigenes Leben nach seinem besonderen Charakter und seiner ihm eigentümlichen Kultur zu führen. Für den B. der jungen Jahre also mußte die nationale Sprache Hebräisch zurückerworben werden, wie auch das nationale Erbgut, das Land Zion. Diese nationalen Ziele konnten vorübergehend in deutscher Sprache durch eine deutsch-zionistische Presse unterstützt werden, als Vorstufe zu einer »echten«, jüdisch-nationalen Presse und Kultur in hebräischer Sprache. Zu dieser Zeit polemisierte B. dann auch kompromißlos gegen das Jiddische, den »Jargon«: »Dem Jargon fehlt jeder einheitliche Charakter als Sprache […]. Dieses Sprachenmischmasch ist nicht geeignet, Sprache eines Culturvolkes zu werden« (Selbstemanzipation, November 1890).

Für den jungen zionistischen Ideologen B. war es das erste und letzte Ziel der nationaljüdischen Bewegung, Zion als sicheres und geschütztes Asyl und Kulturzentrum zu gewinnen: »Das jüdische Volk müsse ein Heim erhalten, ein nationales Centrum, ein völkerrechtliches Eigenthum, das alle Glieder des Stammes, ob sie nun in das neue Land ziehen, oder in den alten Wohnstätten bleiben, schützt« (Die jüdische Moderne, 1905). Das jüdische Volk besitze die kulturellen Voraussetzungen, ein »nationales Gemeinwesen« zu bilden bzw. in einer »jüdischen Moderne« zu erneuern. Diese verbindet eine authentisch jüdisch-nationale Kultur mit dem Gedanken der Nationalisierung: moderne Impulse der westlich-europäischen Kultur und Gesellschaft sollten sich mit authentischen jüdischen Kulturelementen verbinden. In seiner zionistischen Phase dachte B., daß diese »jüdische Moderne« nur im Land Israel realisierbar wäre. So sah er auch in den Bemühungen der jüdischen Kolonisten in Palästina die Vorzeichen der Umsetzung jenes jüdischen Nationalwillens, der die Judenfrage im modernen Europa lösen werde.

Angesichts der Opposition Herzls distanzierte sich B. schon in einer frühen Phase der zionistischen Bewegung – nach dem zweiten Zionistenkongreß (1898) – vom Zionismus und durchlebte im folgenden einige grundlegende intellektuelle und persönliche Wandlungen. Die wichtigsten Stationen seines weiteren Weges finden sich im »Jiddischismus«, in der ideologischen Lehre des »Diaspora-Nationalismus«, und schließlich – in seinen späteren Jahren – in der Hinwendung zur jüdischreligiösen Orthodoxie. Zunächst aber wurde er um die Jahrhundertwende zum Fürsprecher der Ostjuden im Kulturkampf gegen das Westjudentum und einer der vehementesten Verteidiger der jiddischen Sprache, auch gegen die Apologie des Hebräischen als der einzig wahren jüdischen Sprache durch die Zionisten, wie er es um 1890 selbst gefordert hatte. B. zog nach Czernowitz in der Bukowina und begann, Jiddisch zu lernen. Dort organisierte er 1908 den bedeutenden ersten Weltkongreß der jiddischen Sprache, wobei er sich energisch für die Anerkennung des Jiddischen als Einheits- und Weltsprache der Juden einsetzte. Zur gleichen Zeit (und bis zum Ersten Weltkrieg) entwickelte er einen Begriff des Diaspora-Nationalismus, der eine Lösung zur modernen Judenfrage in Mitteleuropa anbieten sollte, die jenseits von Assimilation und Zionismus liegt. Er war zu dieser Zeit der Meinung, daß es durchaus möglich wäre, die jüdische Nation zu erneuern, ohne eine zionistische Lösung befürworten zu müssen. Als Vorbild dazu galt ihm das Ostjudentum.

Vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Ende seines Lebens wandte sich B. schließlich der jüdischen Orthodoxie zu. Diese neue Position formulierte er in einer Reihe von Aufsätzen, die u.a. in dem Sammelband Um die Ewigkeit (1920) im Berliner Welt-Verlag erschienen, für den sein Sohn Menachem B. den Druck und die graphische Gestaltung leitete. Auch diese religiöse Wende gestaltete B. nicht nur als Privatmann; er wurde Generalsekretär der streng orthodoxen Agudat Israel. Bis zum Aufkommen der Nazis war er ein Mitglied der Adass Jisroel- (so die aschkenasische Aussprache der Organisation) Gemeinde in Berlin. In den dreißiger Jahren verließ er Nazideutschland und suchte Zuflucht im holländischen Scheveningen (Den Haag). Dort gab er in den letzten Jahren seines Lebens die Zeitschrift Der Ruf (1934–1937) heraus; einige Aufsätze aus dieser Zeitschrift publizierte er gesondert in dem in Antwerpen erschienenen Sammelband Rufe (1936). B. starb in Holland noch vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. B.s Söhne wurden als Kulturschaffende und Wissenschaftler relativ berühmt: Neben dem Buchkünstler und Karikaturist Menachem hat sich Uriel als Zeichner und Lyriker hervorgetan, Solomon als Philologe, Übersetzer, Herausgeber und Jiddist. Solomon gab auch posthum einen Sammelband der Schriften seines Vaters heraus: The Bridge (1956).

Werke:

  • Ausgewählte Schriften zur Jüdischen Frage, 2 Bde., Czernowitz 1910.
  • Um die Ewigkeit. Jüdische Essays, Berlin 1920.
  • Die jüdische Moderne. Frühe zionistische Schriften, hg. M. Broder, Augsburg 1989. –

Literatur:

  • J. Frankel, Mathias Achers Kampf um die Zionskrone, Basel 1959.
  • R. Wistrich, The Clash of Ideologies in Jewish Vienna (1880–1918): The Strange Odyssey of N.B., in: YLBI 33 (1988), 201–230.
  • J.H. Schoeps, Autoemanzipation und Selbsthilfe. Die Anfänge der nationaljüdischen Bewegung in Deutschland (1882–1897), in: ders., Deutsch-jüdische Symbiose oder Die mißglückte Emanzipation, Berlin 1996, 273–298.
  • M.H. Gelber, Melancholy Pride. Nation, Race, and Gender in the German Literature of Cultural Zionism, Tübingen 2000.

Mark H. Gelber

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Die Herausgeber

Otfried Fraisse, promovierte an der FU Berlin zu mittelalterlicher jüdisch-arabischer Philosophie; freier Mitarbeiter des Simon-Dubnow-Instituts an der Universität Leipzig.

Andreas B. Kilcher, Hochschuldozent am Institut für Deutsche Philologie II (neuere deutsche Literatur) in Münster. Bei Metzler ist erschienen: »Die Sprachtheorie der Kabbala als ästhetisches Paradigma« (1998) und »Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur« (Hg., 2000).

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