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Lexikon der Kartographie und Geomatik: Raumbezogenes Handeln und Angewandte Kartographie

Raumbezogenes Handeln und Angewandte Kartographie
Jürgen Bollmann, Trier und Anne-Dore Uthe, Berlin
Eine wichtige Funktion kartographischer Medien ist die Unterstützung raumbezogener Handlungsprozesse. Anders als z. B. in Prozessen der Daten- und Wissensexploration, in deren Zusammenhang Karten die Funktion eines Informationslieferanten zu kommt, fungieren Karten im Kontext materieller, gedanklicher oder kommunikativer Tätigkeiten als Träger und Übermittler handlungsspezifischer Inhalte. Für die Unterstützung von Tätigkeiten müssen kartographische Abbildungs- und Repräsentationsformen daher auf diese Inhalte ausgerichtet und gleichzeitig in Prozessabläufe von Handlungen kommunikativ integriert werden können. Zur Konzeption, Implementierung und Kontrolle von in solchen Handlungssituationen einzusetzenden kartographischen Medien bzw. Systemen sind im Rahmen der Angewandten Kartographie Modellansätze entwickelt worden, mit dem Ziel, den handlungsunterstützenden Einsatz von kartographischen Medien zu formalisieren und damit nachvollziehbar und planbar zu machen. Im folgenden werden dazu acht kartographische Handlungsfelder dargestellt und hinsichtlich ihrer formalen auch anwendungsorientierten Merkmale und Bedingungen unterschieden.
Dokumentation und Archivierung
Raumbezogene Dokumentation umfasst die adäquate Strukturierung von georäumlichem Wissen in Karten, wobei dessen kommunikativer Übermittlung i. d. R. ein geringer Stellenwert zukommt. Dokumentation kann als Verfahren zur graphischen Externalisierung von mentalem Wissen angesehen werden. Dabei werden medienbedingte Eigenarten der kartographischen Repräsentation genutzt, um partielle Schwächen der mentalen Verarbeitung, wie etwa die Begrenztheit der Aufnahme von geometrischen Grundrissmerkmalen, auszugleichen. Raumbezogene Archivierung umfasst eine nach georäumlichen Kriterien vorgenommene Strukturierung und Vorhaltung von Dokumenten für Recherchen oder Wiedervorlagen. Archiviert werden analoge oder digitale kartographische Medien in Form elektronischer Kartensammlungen oder Fachkatastern sowie elektronische Recherche- und Ausleihvorgänge mithilfe visuell-kartographischer Werkzeuge. Raumbezogene Dokumentation und Archivierung und die damit verbundene kartographische Informationsverarbeitung (vgl. Tab.) finden vorwiegend im Bereich des Geodatenmanagements statt, wie etwa in geowissenschaftlich ausgerichteten behördlichen Institutionen, in Kartensammlungen, in Bibliotheken sowie in geowissenschaftlichen Einrichtungen von Hochschulen.
Prozesse der raumbezogenen Dokumentation dienen der manuellen oder digital-elektronischen Wissenserarbeitung und -festlegung. Dabei wird z. B. geowissenschaftliches oder geschichtliches Wissen räumlich-begrifflich strukturiert, d. h. verortet (Georeferenzierung) und klassenlogisch im Rahmen georäumlicher Muster eingeordnet (Abb. 1). Graphische Werkzeuge zur Strukturierung sind insbesondere die Graphischen Variablen und ihre Kombinationsmöglichkeiten zur Klassenbildung, die Bildung von Darstellungsschichten zum Anlegen von Informationsebenen sowie spezifische graphische Merkmale zur semantisch-logischen Verknüpfung von Sachverhalten. Raumbezogene Dokumentation ist auch verbunden mit der Differenzierung von Wissenskategorien. So kommt dem Grundlagen- oder Bezugswissen, auf das sich das zu dokumentierende Wissen bezieht, eine wichtige Funktion zu, wie etwa topographischen Informationen zur räumlichen Zuordnung oder Informationen zu Reliefformen und Landnutzungsflächen zur thematischen Zuordnung von Wissen. Weitere Wissenskategorien unterscheiden zeitliche Merkmale (historisches, aktuelles, zukünftiges Wissen), Genauigkeitsmerkmale (exaktes, vages Wissen) oder modellbezogene Merkmale (hypothetisches, alternatives Wissen). In Karten können diese Wissenskategorien zur Unterstützung des aktuellen oder eines späteren Dokumentationsprozesses graphisch gekennzeichnet werden.
Prozesse der raumbezogenen Archivierung dienen der Strukturierung und Bereitstellung von kartographischen Dokumenten (Medien). Für die Konzeption von Archiven oder das Anlegen von Dokumenten werden Blattschnittsysteme und Blattübersichten genutzt, die ihre visuelle Einordnung durch ausgewählte Topographien, Referenzobjekte oder Koordinatennetze ermöglichen (Abb. 2). Generell erfolgt die Archivierung von Dokumenten auf der Basis von Metadaten, mit deren Hilfe sie nach bestimmten Merkmalen (Deskriptoren) eingeordnet und z. B. der generelle Dokumentenstatus registriert und angezeigt werden kann (vgl. Thesaurus). Zur Erschließung von Dokumenten mithilfe interaktiver Karten werden im Rahmen von visuellen Recherchevorgängen raumbezogene oder fachspezifische Suchabfragen in Form von Blattschnitt- bzw. Positions- und Ausschnittsrecherchen durchgeführt. Darüber hinaus ergibt sich durch Methoden des Wissensmanagements und intelligenter Agenten (Software-Agent) die Möglichkeit, Dokumente auch teilautomatisch aus Archiven abzurufen.
Führung und Leitung
Raumbezogene Führung und Leitung und die damit verbundene kartographische Informationsverarbeitung (vgl. Tab.) erfolgen z. B. in Bereichen der öffentlichen Sicherheit, der Logistik, des Katastrophenmanagement, des Flottenmanagements (Fahrzeugnavigation) oder des Militärs, in denen der Einsatz von Personen und Maschinen sowie Transporte oder Bewegungen geplant und kontrolliert werden müssen.
Unter Führung wird dabei das vorwiegend kommunikative Handeln von Personen mit Weisungsbefugnis gegenüber Weisungsempfängern z. B. im Rahmen einer Gruppe oder einer Organisation verstanden und ist damit auf Anweisungen und Kontrolle zur Erledigung von Aufgaben ausgerichtet. Leitung umfasst das Formulieren von Zielvorgaben verbunden mit Entscheidungen über zu treffende Maßnahmen. Diese werden auf der operativen Ebene in Form von konkreten Anweisungen durch die entsprechende Führung weitergegeben und dort praktisch umgesetzt. Da Leitungsfunktionen meist bereichsübergreifend angelegt sind, müssen Anweisungen in einer einheitlichen Sprache übermittelt werden, sodass kartographischen Medien in diesem Zusammenhang die Funktion zukommt, georäumliche Sachverhalte oder Vorgaben in einheitlicher Form zu repräsentieren bzw. zu übermitteln.
Besonderes Kennzeichen raumbezogener Führung und Leitung sind dispositiv-kommunikative Handlungen, bei denen eine permanente Koordination von sich gegenseitig beeinflussenden Handlung- und Kommunikationsphasen erforderlich ist (Abb. 3). Ergebnisse von Tätigkeiten, wie Positionswechsel oder Materialverlagerungen, müssen dabei z. B. kontinuierlich medial registriert und vermittelt werden.
Mobile und ubiquitäre kartographische Mediensysteme werden als Entscheidungs- und Kontrollinstrumentarien eingesetzt. Sie sind in Führungs- und Einsatzleitsystemen oder in Entscheidungsunterstützenden Systemen integriert, die in Echtzeit bei der Planung und beim Einsatz in Krisensituationen ohne Unterbrechung arbeiten und mithilfe halbautomatischer Verfahren die Organisation von Abläufen unterstützen. Kartographische Medien sind dabei auf die Unterstützung von Beobachtungs-, Überwachungs-, Analyse- und Diagnosevorgänge zur Einschätzung von Umwelt- und Krisensituationen ausgerichtet. Die Präsentation von Karten erfolgt in kurzen Zeitintervallen und mit topographischen und thematischen Informationen, die der jeweils aktuellen georäumlichen Handlungssituation angepasst sind. Diese Informationen stammen i. d. R. aus unterschiedlichen Quellen und umfassen neben Karteninformationen z. B. Daten, Graphiken, Texte, Bewegtbilder und akustische Informationen, die multimedial verknüpft genutzt werden (Multimedia). Zur Entscheidungsfindung und Ableitung von Maßnahmen verfügen die genannten Führungs- und Einsatzleitsysteme über Funktionen zur gezielten Reduktion, Aggregation und Filterung von Informationen sowie zur Selektion kritischer Werte oder Faktoren, z. B. abgeleitet aus in Karten abgebildeten Grenz- oder Schwellenwerten.
Zum anderen unterstützen kartographische Medien führungsorientierte Funktionen von Systemen, wie Auswertungs- oder Terminsteuerungsvorgänge zur Durchführung und Kontrolle von Maßnahmen. Sie erleichtern den erforderlichen Abgleich zwischen einer sich verändernden georäumlichen Situation und den damit verbundenen notwendigen Strecken-, Standort- und Umgebungsanpassung. Informationen bzw. Anweisungen werden dabei mithilfe telematischer Datenübertragung (Telematik) an Computer am Einsatzort, in Einsatzfahrzeugen sowie in Einsatzzentralen übermittelt.
Informationsverarbeitung
Die Durchführung von numerischen, geometrischen und logischen Operationen sowie von kognitiven Analyse- und Bewertungsvorgängen im Rahmen raumbezogener Informationsverarbeitung erfolgt auf der Basis raumbezogener Daten, insbesondere mithilfe von Geoinformationssystemen oder anderer Visualisierungswerkzeuge und ist in eine Vielzahl wissenschaftlicher, verwaltungstechnischer u. a. Handlungsprozesse eingebunden. Vorgänge der Visualisierung von Daten und Bearbeitungsergebnissen sowie generell Vorgänge der Datenerfassung, -speicherung, -verwaltung, -berechnung und der Datenwiedergewinnung (Datenexploration) werden dabei durch verschiedene Formen kartographischer Informationsverarbeitung unterstützt (vgl. Tab.). Dazu gehören auch die Konzeption oder Planung von Arbeitsphasen, z. B. durch die Abbildung von Eingabedaten bzw. Ausgangsmaterialien verschiedener Bearbeitungsschritte, der Ablauf von Informationsprozessen durch Abbildung von Zustands-, Modell- und Prognosedaten sowie die Dokumentation von Ergebnissen aus Datenerhebungen, -analysen, -bewertungen und von Modellberechnungen.
In inhaltlicher Hinsicht werden für die Überprüfung von elementaren Arbeitsschritten in Karten z. B. die räumliche Lage von Objekten, die Verteilung von Maxima- und Minimawerten, die Häufungen und Verteilungen von Werten über Grenz- oder Schwellwerten registriert und zur Auswertung in verschiedener Form interaktiv präsentiert. Für komplexere Prozesse der Wissensexploration und der Regionalisierung werden z. B. georäumliche Einheiten durch visuelle Abgrenzungen oder numerische Berechnungen gebildet und aus diesen regionale Eigenschaften, Defizite oder ein bestimmter Handlungsbedarf abgeleitet. Insgesamt werden die genannten Prozesse auf der Basis digitaler und graphischer Karten sowohl durch das Informationssystem selbst als auch durch den jeweiligen Systemnutzer ausgeführt. Dieser übernimmt vor allem gedanklich anspruchsvolle Arbeiten, wie die Ableitung von Fragestellungen und Verarbeitungszielen, die Koordinierung und Steuerung von Vorgängen sowie die Interpretation von Zwischenergebnissen (Abb. 4).
Wesentliches Kennzeichen dieses kartographischen Handlungsfeldes ist die wiederholte gedankliche Transformation von Daten in Informationen bzw. in Wissen, aus denen zur Durchführung von Aufgaben oder zur Lösung von Problemen handlungsrelevante Aspekte separiert werden.
Kartierung und Überwachung
Kartierung umfasst die momentane Aufnahme von fachspezifischen Daten an ausgewählten Standorten im Gelände; Überwachung impliziert dagegen die ständige Aufnahme von Daten im Gelände über einen längeren Zeitraum. Sie sind Teilvorgänge im Rahmen von Standort- oder Biotopkartierungen, von Umweltverträglichkeitsprüfungen, der Umweltüberwachung (Monitoring), des Katastrophenschutzes (hazard mapping) oder der laufenden Raumbeobachtung. Raumbezogene Kartierung und Überwachung und die damit verbundene kartographische Informationsverarbeitung (vgl. Tab.) sind vor allem eingebunden in Aufgabenfelder geowissenschaftlicher Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung oder von Hochschulen sowie von umwelt- und planungsbezogenen Ingenieurbüros.
Bei der Kartierung, d. h. der visuellen Beobachtung und Abschätzung sowie der Probenbestimmung oder -entnahme im Gelände, die häufig mit Laboranalysen verbunden ist, wird als grundlegender mentaler Vorgang laufend ein Abgleich zwischen ausgewählten Standorten oder Standortumgebungen sowie dem entsprechenden Eintrag in einem kartographischen Medium vorgenommen. Die exakte Georeferenzierung von Kartierungspunkten wird dabei mithilfe von GPS oder durch Anbindung an in der Nähe befindliche und sichtbare Vermessungspunkte (TP – Trigonometrisches Punktefeld) unterstützt (Abb. 5). Neben dem Aufsuchen von Standorten und der mentalen Positionierung des Kartierers mithilfe von Karten, steht vor allem die Auswahl, Bestimmung und Bewertung von Standortfaktoren nach fachspezifischen Kriterien im Mittelpunkt (Attributierung). Die an jedem Standort wechselnden georäumlichen Faktoren, die zur Kartierung ausgewählt werden müssen, werden sowohl im Gelände erkannt als auch mit den entsprechenden, in der Karte häufig abstrakter abgebildeten inhaltlichen Klassen oder Kategorien verglichen. Ziel ist dabei, aus dem Gelände mit Unterstützung von Karten allgemeinere Erkenntnisse abzuleiten oder auf das Gelände mental zu übertragen (Originalkartierung, Detailaufnahme). Medien, die eingesetzt werden, enthalten insofern also nicht nur die für das Aufsuchen von Standorten erforderlichen topographischen Informationen, sondern vor allem auch, z. T. auf verschiedene Karten verteilte, geowissenschaftliche oder in manchen Fällen humangeographische Informationen. Ein weiterer Vorgang der Kartierung ist das räumliche Zuordnen und Eintragen von Kartierungsergebnissen in Karten (Ergebnisvisualisierung) verbunden mit dem Aufführen von Ergebnissen in Erfassungsformularen.
Bei der Überwachung von Umweltsituationen, unterstützen kartographische Medien die kontinuierliche, häufig auch automatische Beobachtung bzw. Messung von Umweltfaktoren über stationäre oder mobile Messsysteme wie GPS-gestützte Multisensorsysteme. Karten werden u. a. in der Messnetzplanung, zur Plausibilitätskontrolle gemessener Werte, zum lokalen Abgleich zwischen Ist- und Sollwerten, in der Überprüfung des Übertretens von Schwell- oder Grenzwerten sowie im Rahmen von Simulationsverfahren (Simulation) zur graphischen Vorhersage bei der Steuerung von Messsystemen eingesetzt. Insgesamt zeichnet sich ab, dass raumbezogene Kartierungs- und Überwachungsvorgänge zunehmend durch digitale Kartiersysteme unterstützt werden. Damit können mittelfristig u. a. elektronische Kartenarchive im Gelände zur Verfügung stehen, um auf deren Grundlage Analyse- und Entscheidungsprozesse schon vor Ort vorzunehmen.
Lernen
Im Rahmen des raumbezogenen Lernens wird u. a. durch kartographische Medien raumbezogenes Wissen in strukturierter Form abgebildet und lernorientiert präsentiert (kartographische Präsentation). Zur Unterstützung und Steuerung von Lern- und Wissenserwerbsprozessen werden z. B. in der Schule neben traditionellen Medien wie Atlanten, Wandkarten und Schulbüchern zunehmend elektronische Atlanten, tutorielle Systeme und hypermediale Kartensysteme als Lernumgebung eingesetzt. Diese verfügen nach F. Heidmann (1996) u. a. über folgende Komponenten (Abb. 9): a) Präsentationskomponente zur effektiven und verständlichen Präsentation von Lerninhalten, b) Ablaufsteuerungskomponente zur Entscheidung bei Verzweigungsmöglichkeiten in hypermedialer Systemumgebung durch den Lernenden, c) Motivierungskomponente zum Angstabbau, zum Wecken von Neugierde, zum Streben nach Kontrolle über das Medium und zur individuellen Erfolgskontrolle sowie d) Interaktionskomponente zum aktiven Suchen und Selektieren, zum Modifizieren und Variieren, zum Fragen und Entscheiden sowie zur frühen Diagnose von Verständnisschwierigkeiten.
Mit ihrem Einsatz wird generell das Ziel verfolgt, erstens die Erschließung georäumlicher Thematiken verstärkt in Abhängigkeit vom individuellen Leistungs- und Kenntnisstand des Lernenden (Kartennutzer) und durch Aktivierung von Vorwissenspotentialen zu unterstützen und zweitens eine Abkehr von der traditionellen Lehrer-Schülerrolle zu erreichen. Kartographische Medien und insgesamt die Methoden der kartographischen Informationsverarbeitung (vgl. Tab.) fördern dabei nicht nur die Aufnahme von georäumlichem Faktenwissen, sondern vermitteln insbesondere Einsichten in komplexe räumliche Zusammenhänge, Beziehungen und Ursachen. Zudem soll durch Karten das Anwenden von Fertigkeiten im Rahmen praktischer raumbezogener Handlungen erlernt sowie der generelle Einsatz von Methoden der Raumanalyse vermittelt werden (georäumliche Erkenntnisgewinnung).
Das raumbezogene Lernen wird in der Schule, in der Hochschule sowie in anderen Bildungsinstitutionen und -bereichen zukünftig durch Verfahren der virtual reality und durch sog. Kooperationstechniken stark beeinflusst werden. Verfahren der virtual reality unterstützen dabei die Bereiche Training und Planspiele, weiterentwickelte VRML-Standards in Verbindung mit Sprachein- und -ausgabe das natürliche Lernen sowie Tele-Kooperation und Telepräsenz insbesondere Gruppenlernen und Beratung (kooperatives Arbeiten).
Orientierung und Navigation
Zur Orientierung müssen Positionen des sich Orientierenden, Start- und Zielorte sowie Strecken oder Routen zur Erreichung von Zielorten visuell aufgefunden werden oder mental verfügbar sein. Zur Navigation im Sinne von Steuerung werden neben einer automatischen Positions- und Streckenbestimmung (Routenberechnung) dem Nutzer von Navigationssystemen Routenanweisungen und -korrekturen in multimodaler Form also verbal, schriftlich und mithilfe von Karten mitgeteilt (vgl. Fahrzeugnavigation). Orientierung und Navigation und die damit verbundene kartographische Informationsverarbeitung (vgl. Tab.) finden zum einen zur individuellen Fortbewegung von Personen bzw. von Fahrzeugen im Gelände, in der Luft oder auf dem Wasser statt, zum anderen im institutionellen Rahmen im Transport- und Speditionswesen oder beim Militär. Mithilfe von mobilen oder stationären Mediensystemen wird durch Positions-, Strecken- und Routeneintragungen sowie durch Perspektiven-, Maßstabs- und Ausschnittswechsel ein sich wiederholender Abgleich zwischen Karte, Raumvorstellung und realer Geländesituation unterstützt. Der Abgleich dient der mentalen Verknüpfung georäumlicher Situationsmerkmale mit den in der Karte angebotenen abstrakteren Informationen bzw. umgekehrt, der Übertragung von Orientierungsinformationen aus Karten, wie etwa Entfernungsangaben, auf vorgefundene euklidische oder topologische Merkmale bzw. Orientierungshinweise im Raum. Überlagert werden diese beiden Orientierungsquellen ggf. durch mentales georäumliches Wissen, das beispielweise unmittelbar im Orientierungs- oder Navigationsprozess beim Erreichen eines Geländeabschnitts und bei der visuellen Aufnahme bestimmter georäumlicher Merkmale reproduziert ("erinnert") wird. Dabei wird räumliches Wissen in die Kategorien Landmarkenwissen, Routenwissen und Überblickswissen gegliedert (Abb. 6). Zur Vorbereitung eines Orientierungsprozesses können Informationen auch aus digitalen Geländemodellen oder aus Szenarien der virtual reality gewonnen werden. Insgesamt fungieren kartographische Medien bei der Orientierung und Navigation also als Mittler zwischen mentaler und graphischer Repräsentation sowie vorgefundener Realität mit dem besonderen Merkmal, georäumliche Situationen auch außerhalb des einsehbaren Raumes zur Verfügung zu stellen.
Planung und Simulation
Aufgabe raumbezogener Planung und Simulation ist es, Erkenntnisse über zu planende Zustände und deren raumzeitlichen Bedingungsrahmen zu erarbeiten, um diese nachfolgend für die konkrete Veränderung der räumlichen Situation zu verwenden. Kartographische Medien unterstützen dabei das erforderliche vorausschauende räumliche Denken, indem u. a. sukzessive alternative mentale Vorstellungen zur Entwicklung georäumlicher Situationen abgebildet werden. Im Rahmen der Planung werden Erkenntnisse gewonnen, um ein ausgewähltes raumbezogenes Planungsobjekt schrittweise auf ein zu erreichendes Planungsziel auszurichten. Im Rahmen der Simulation werden u. a. Auswirkungen von Handlungen und Entscheidungen in georäumlichen Situationen bzw. Planungsprozessen aufgezeigt und bewertet (Abb. 7). Raumbezogene Planung und Simulation und die damit verbundene kartographische Informationsverarbeitung (vgl. Tab. ) werden vorwiegend in der öffentlichen Verwaltung im Rahmen der Landes- und Kommunalplanung sowie in wissenschaftlichen Bereichen durchgeführt, um Defizite oder Entwicklungen in der räumlichen Umwelt auszugleichen bzw. vorausschauend zu steuern.
Kartographische Medien kommt in den verschiedenen Phasen von Planungsprozessen die Funktion zu, den Planungsstand sowie die Plausibilität und die Auswirkungen von geplanten Maßnahmen festzuhalten und für die am Planungsprozess Beteiligten in fachbezogener Hinsicht und in allgemein verständlicher Form zu präsentieren. Sie enthalten dazu z. B. Ziel- und Handlungsvorgaben mit Erläuterungen zu planerischen Rahmenbedingungen, sowie Angaben zu Planungsprämissen und zu verfügbaren Ressourcen. Sie unterstützen die Sammlung von Informationen, die Suche und Bewertung von Planungsalternativen und die Entscheidung für die Annahme eines Planes. Auf der operativen Ebene enthalten sie detaillierte Angaben zur Umsetzung und Ausführung der Planung.
Prozesse der Modellierung von raumzeitlichen Zuständen georäumlicher Situationen erfolgen dabei vorwiegend auf Basis von graphischen oder numerischen Modellen, deren Berechnungen und Ergebnisse in kartographische Medien umgesetzt werden, um entsprechende Varianten mithilfe vorgegebener Werte vergleichen und bewerten zu können. Mit dem Einsatz neuer technologischer Werkzeuge spielen vermehrt durch kartographische Medien unterstützte Simulations- und Prognoseverfahren sowie Szenarien der räumlichen Entwicklung eine Rolle. Sogenannte kollaborative Visualisierungswerkzeuge unterstützen dabei die Zusammenarbeit von Planungsbeteiligten an unterschiedlichen Standorten.
Im Rahmen von Simulationen haben kartographische Medien vor allem die Funktion, durch die sukzessive oder kontinuierliche Abbildung simulierter georäumlichen Situationen die schrittweise Bewertung und damit Steuerung des Simulationsprozesses zu unterstützen. So können bei der Veränderung von Parameterwerten die daraus resultierenden georäumlichen Zustände durch die Abbildung entsprechender räumlicher Situationen eingeschätzt und im Voraus für die Entscheidung weiterer Berechnungen genutzt werden.
Insgesamt unterstützen kartographische Medien im Zusammenhang mit Planung- und Simulationsprozessen nicht nur die mentale Reproduktion von georäumlichen Zuständen, sondern vor allem die mentale Reproduktion fiktiver Situationen verbunden mit der Bewertung von simulierten Alternativen.
Unterrichtung und Mitteilung
Raumbezogene Unterrichtung kommt vor allem in der öffentlichen Verwaltung und in größeren Unternehmen zum Tragen. Die dort erfolgenden Verwaltungsvorgänge oder Geschäftsabläufe sind mit begleitenden informellen Vorgängen verbunden. Raumbezogene Mitteilung als grundlegender und umfassender Bereich kartographischer Informations- bzw. Wissensübertragung, umfasst sämtliche Gebiete, in denen georäumliche Fakten zu interessierenden Sachverhalten vermittelt werden und die zur Wissenserweiterung zur Meinungsbildung oder zur Verhaltensauslösung führen sollen.
Die Unterstützung von Vorgängen der Unterrichtung durch kartographische Medien erfolgt in genormten und vorbereiteten Präsentationssituationen, wie im Rahmen der sog. Vorgangsbearbeitung oder des Projektmanagements, bei denen die zu vermittelnden Karteninhalte unmittelbar auf Sachverhalte, Handlungen oder Erwartungen ausgerichtet sind (Abb. 8 ). Dies betrifft in der öffentliche Verwaltung und in Unternehmen beispielsweise die Berichtslegung, die Kenntnisnahme sowie die Rückmeldung über die Erfüllung einer Anweisung. Die Wissensinhalte können u. a. generelle Ergebnisinformationen oder Informationen über alternative Ausführungswege sowie im Vorgang behandelte Ereignisse sein.
Raumbezogene Mitteilung umfasst allgemeine und langfristig angelegte Beschreibungen georäumlicher Situationen im Rahmen der Geographie, den Geo- und Umweltwissenschaften, des Fremdenverkehrs usw., die z. B. zur Fachdiskussion oder zum allgemeinen Informieren übermittelt werden. Sie umfasst aber auch zeitlich begrenzte Mitteilungen über Geschehen in Krisengebieten, über Unfälle oder über die Wettersituation. Letztere werden in kartographischer Form z. B. durch das Fernsehen und durch die Printmedien übermittelt (vgl. Massenkommunikation) und unterliegen häufig keinen Vorgaben oder keiner Normung (vgl. Tab.). Die Präsentation ist hier vor allem auf eine verständliche und von der jeweiligen Zielgruppe aufnehmbare Übertragungsstruktur sowie auf Interessenlagen oder Einstellungen der Zielgruppen ausgerichtet bzw. berücksichtigt häufig deren Kenntnisstand und ihre momentane Disposition (Kartennutzer). Raumbezogene Mitteilung erfolgt heute zunehmend mit netzbasierten elektronischen Medien (Internetkartographie, elektronische Atlanten, Hypermedia) oder durch dynamische Verfahren der kartographischen Animation. Sie ist insgesamt der traditionell umfassendste Bereich kartographischer Informationsübermittlung. Dabei gibt es langjährige Bemühungen, die Wirkung kartographischer Medien möglichst schon im voraus zu bestimmen und in Form von adäquaten Übermittlungsformen anzulegen, in dem die jeweilige Übertragungssituation, die Zielgruppe und die zu übertragende Informations- bzw. Wissensstruktur in Form von Benutzerprofilen oder Nutzungsprofilen erfasst werden (Kartennutzung).

Literatur: [1] PETKOFF, P. (1998): Wissensmanagement. Bonn et al. [2] MONMONNIER, M. (1997): Cartographies of Dangers. [3] BOLLMANN, J. (1993): Geo-Informationssysteme und kartographische Informationsverarbeitung. In: Beiträge zur Kultur- und Regionalgeographie, H. 9, Trier. [4] LESER, H. & H.J. KLINK (1988): Handbuch und Kartieranleitung Geoökologische Karte 1 : 25 000, Vol. 25. Trier. [5] SHIFFER, M.J. (1998): Multimedia GIS for planning support and public discourse. In: Cartography and Geographic Information Systems, Vol. 25, No.2, 89-94. [6] WIESNER, U. & PENSEL, F. (1997): Workflow-Management. Konzepte, Systeme, Anwendungen. Bonn et al. [7] HEIDMANN, F. (1996): Wissenserwerb und Wissensveränderung durch hypermediale Kartensysteme in Schule und Hochschule. In: Schweizerische Gesellschaft für Kartographie (Hrsg.): Kartographie im Umbruch – neue Herausforderungen, neue Technologien. Bern.


raumbezogenes Handeln (Tab.)raumbezogenes Handeln (Tab.)

raumbezogenes Handeln 1:raumbezogenes Handeln 1: Dokumentation.

raumbezogenes Handeln 2:raumbezogenes Handeln 2: Archivierung.

raumbezogenes Handeln 3:raumbezogenes Handeln 3: Führung und Leitung.

raumbezogenes Handeln 4:raumbezogenes Handeln 4: Informationsverarbeitung.

raumbezogenes Handeln 5:raumbezogenes Handeln 5: Kartierung und Überwachung; Funktionsbereiche eines raumbezogenen Kartiersystems (nach Stein, 1997).

raumbezogenes Handeln 6:raumbezogenes Handeln 6: Lernen.

raumbezogenes Handeln 7:raumbezogenes Handeln 7: Orientierung und Navigation.

raumbezogenes Handeln 8:raumbezogenes Handeln 8: Planung und Simulation.

raumbezogenes Handeln 9:raumbezogenes Handeln 9: Unterrichtung und Mitteilung.

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WRT

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