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Lexikon der Mathematik: Bieberbach, Ludwig

deutscher Mathematiker, geb. 4.12.1886 Goddelau, gest. 1.9.1982 Oberaudorf.

Bieberbach studierte 1905–1910 in Heidelberg und Göttingen, promovierte 1910 in Göttingen, war 1913–1915 Professor in Basel, 1915–1921 in Frankfurt/M. und 1921–1945 an der Berliner Universität. Während der Zeit des Faschismus gab Bieberbach 1936–1942 die berüchtigte Zeitung „Deutsche Mathematik“ heraus. Nach 1945 publizierte er nur noch wenig.

Bieberbachs Forschungsgebiete betrafen im wesentlichen die Analysis, die Funktionentheorie und die Theorie konformer Abbildungen. Neben geometrischen Untersuchungen schrieb er eine Reihe von Lehrbüchern zu den Grundlagen der Analysis und zur Geometrie.

Stark stimulierende Wirkung auf die Entwicklung der Funktionentheorie hatte die 1916 formulierte Bieberbachsche Vermutung.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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