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Lexikon der Mathematik: Buffon, Georges Louis Leclerc

französischer Mathematiker, Jurist, Mediziner und Biologe, geb. 7.9.1707 Montbard (Frankreich), gest. 16.4.1788 Paris.

Buffon hatte sehr großen Einfluß auf die Entwicklung der Naturgeschichte. Sein frühes Interesse an Mathematik führte ihn an die Wissenschaft heran. Im Alter von 20 Jahren entdeckte er das Binomialgesetz. Er korrespondierte mit Cramer über Mechanik, Geometrie, Wahrscheinlichkeits- und Zahlentheorie, Differential- und Integralrechnung.

In seiner ersten Arbeit führte er die Differential- und Integralrechnung in die Wahrscheinlichkeitstheorie ein. Mit seinem mehrbändigen Werk zur Naturgeschichte begründete er seinen Ruf als der bedeutendste Naturhistoriker seiner Zeit.

Auf mathematischem Gebiet wurde Buffon vor allem durch sein wahrscheinlichkeitstheoretisches Experiment zur Berechnung von π bekannt. Dieses Nadelexperiment (Buffonsches Nadelproblem) löste unter den Mathematikern seiner Zeit kontroverse Diskussionen zur Theorie der Wahrscheinlichkeitsrechnung aus, die schließlich zu einem besseren Verständnis derselben führten.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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