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Lexikon der Mathematik: Datentyp

Art von Daten, die in einem Programm verwendet werden.

In den meisten Programmiersprachen hat man die Datentypen der reellen Zahlen, der ganzen Zahlen und der Zeichen (characters) bzw. Zeichenketten (strings). Zusätzlich kann man in der Regel noch diese elementaren Datentypen strukturieren und damit zu komplexeren selbstdefinierten Datentypen kommen. Beispiele dafür sind arrays ganzer Zahlen oder auch verkettete Listen, deren Einträge einem elementaren Datentyp entsprechen. Sind alle in einem Programm erwünschten Datentypen definiert bzw. durch die Programmiersprache vorgegeben, so muß jede im Programm vorkommende Variable einem der verwendeten Datentypen entsprechen, also eine Variable dieses Typs sein.

Eine besondere Art von Datentypen sind die abstrakten Datentypen. Dabei werden nicht nur die Daten und ihre Strukturierung festgelegt, sondern auch sämtliche Prozeduren, mit denen diese Art von Daten manipuliert werden können, definiert. Das Prinzip der abstrakten Datentypen spielt eine Rolle bei der objektorientierten Programmierung.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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