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Lexikon der Mathematik: Doppler, Andreas Christian

Mathematiker und Physiker, geb. 29.11.1803 Salzburg, gest. 17.3.1853 Venedig.

Doppler studierte in Wien und Salzburg 1822 bis 1829 Mathematik, Philosophie, Mechanik und Astronomie. Danach bekam er eine Stelle als Professor für höhere Mathematik und Mechanik an der Wiener Universität und ab 1835 als Professor für Arithmetik, Algebra und Geometrie an der Technischen Schule in Prag. 1841 konnte er sich dann erfolgreich um eine Stelle als Professor für praktische Geometrie und elementare Mathematik an der Technischen Lehranstalt Prag bewerben. Nach Auseinandersetzungen in Prag wurde er 1847 Professor für Mathematik, Physik und Mechanik in Banská Štavnica (Tschechische Republik). Die Unruhen von 1848 trieben ihn 1849 an das Wiener Polytechnische Institut, wo er praktische Geometrie, und 1850 an die Wiener Universität, wo er Experimentalphysik lehrte.

Doppler schrieb Arbeiten zur Geometrie, zur Algebra und besonders zur Optik, zum Bau von Mikroskopen, zur Farbtheorie und zur Astronomie. In der Arbeit „Über das farbige Licht der Doppelsterne“ (1842) beschreibt er das nach ihm benannte Dopplersche Prinzip (in heutiger physikalischer Terminologie Doppler-Effekt genannt).

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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