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Lexikon der Mathematik: Glashow, Sheldon Lee

amerikanischer Physiker, geb. 5.12.1932 New York.

Glashow arbeitete von 1962 bis 1966 in Berkeley und danach in Cambridge (Massachusetts). Er beschäftigte sich mit der theoretischen Elementarteilchenphysik. Dabei vermutete er bereits 1961 die Existenz des dann 1983 tatsächlich entdeckten elektrisch neutralen Z°-Bosons (Vektorboson). 1970 sagte er die Existenz eines vierten Quarks (Charm-Quark) voraus.

1979 erhielt er zusammen mit A. Salam und S. Weinberg den Nobelpreis für Physik für die Vereinigung der elektromagnetischen und der schwachen Wechselwirkung im Rahmen einer Eichfeld-theorie.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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